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"Diese Siege fühlen sich am besten an"

Nach dem Sieg in Kiel sprechen Benjamin Källman, Enzo Leopold und Benedikt Pichler über die 90 Minuten im Holstein-Stadion. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Marcel Rapp ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Wir sind sehr zufrieden, auch in der Art und Weise, wie wir heute gewonnen haben. Es war klar, dass der Gegner auch mal tiefer steht, mit langen Bällen operiert und du Phasen überstehen musst. Aber wir haben wirklich über den Großteil der Zeit das Spiel dominiert. Auch in der ersten Halbzeit haben wir schon mehrere gute Chancen gehabt. Das haben die Jungs wirklich sehr diszipliniert gemacht. Beim Gegentor haben wir es einmal nicht gut gemacht. Aber auch schon danach haben wir schnell zwei bis drei gute Möglichkeiten herausgespielt. Die Länderspielpause ist jetzt dafür gut, dass die Jungs die Gelegenheit haben, einmal durchzuschnaufen. Wir bleiben aber im Flow drin und nutzen die Gelegenheit, um weiter intensiv zu trainieren.

Kiel-Coach Marcel Rapp: Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen, hatten mehr den Ball und gute Angriffe, haben so auch das Tor geschossen. Wir wussten, dass man gegen Hannover auch Phasen überstehen muss. Der Gegner war letztendlich spieldominant in der zweiten Halbzeit. Wir haben den Ball gewonnen und auch wieder schnell verloren. Wir waren da einfach nicht gut, es hat sich auch nicht gut angefühlt, weil wir viel dem Ball hinterhergelaufen sind.

96-Kapitän Enzo Leopold: Der Schlüssel war heute, dass wir mal wieder unser Spiel auf den Platz bekommen haben. Wir wussten, dass Kiel unglaublich intensiv spielen kann und sie gut verteidigen, sie auch viel marschieren. Deswegen war es wichtig, heute diese Geduld zu haben. Das Gegentor entsteht durch einen einfachen Ballverlust, das müssen wir in Zukunft abstellen. Dann haben wir es aber echt gut gemacht. Wir waren dominant und haben Chancen herausgespielt. Obwohl Kiel es weiter gut gemacht und sehr gut verteidigt hat. Am Ende würde ich aber sagen, war es ein verdienter Auswärtssieg. Es ist ein tolles Gefühl mit zwölf Punkten in die Länderspielpause zu gehen. So darf es gerne weitergehen.

96-Torschütze Benjamin Källman: Ich bin sehr glücklich damit, die Rolle zu übernehmen, die das Team von mir braucht - und das ist aktuell, später reinzukommen und dabei zu helfen, zu gewinnen. Es war ein hart erkämpfter Sieg, aber diese Siege fühlen sich am besten an, weil man für seine Arbeit belohnt wird. Wir haben uns bisher sehr gut geschlagen, aber es ist auch klar, dass es Dinge gibt, an denen wir arbeiten müssen und die wir in den kommenden Spielen besser machen können.

96-Stürmer Benedikt Pichler: Ich bin sehr glücklich. Es war das erwartet harte Spiel. Man hat sofort gesehen, was Kiel für einen Plan hat - richtige Zweikampfhärte, immer nah am Mann. Dann schießen sie auch noch mit der ersten Chance das 1:0. Dann wussten wir, dass es noch härter wird. Aber man muss sagen: Was wir auch von der Bank bringen und wie wir konstant unser Spiel durchziehen - da muss man den Hut ziehen. Es ist echt geil, mit so einer Mannschaft, mit diesen Jungs zusammenzuspielen. Jeder, der auf dem Platz steht, jeder, der kommt, ist einfach eine Bereicherung. Das war heute der entscheidende Punkt. 

Benjamin Källman spricht lächelnd am Mikro.
Benjamin Källman nach dem Abpfiff in Kiel (Foto: 96/Redaktion)
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