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Zeno Jansen kämpft sich bei der Bowling-WM in Hongkong zu Bronze

Bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Herrenbereich sicherte sich Zeno Janßen gemeinsam mit Team Deutschland sensationell die Bronzemedaille. Das junge Team zeigte in Hongkong eine eindrucksvolle Leistung und kämpfte sich in einem hochklassigen TeilnehmerInnenfeld bis unter die Top drei der Welt.

Zeno Janßen feiert starken Einstand im Herrenteam
Bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Herrenbereich hat Zeno Janßen (21, jüngster Spieler im Team Deutschland) aus dem Bowling-Bundesligateam von Hannover 96 auf Anhieb Bronze mit der Mannschaft gewonnen. In Hongkong schaffte das Team in einem erstklassigen Feld den verdienten Sprung auf das Treppchen. Gemeinsam mit Zeno Janßen freuten sich: Sandro Brandt, Frank Drevenstadt, Paul Sullivan Purbs (alle TSV Chemie Premnitz), Dennis Grünheid (Finale Kassel) sowie Tobias Börding (BK München).

Mannschaftsfoto des deutschen Teams mit der Deutschlandflagge.
Das Team, das den großartigen dritten Platz erreicht hat (Foto: Andreas Janßen)

Deutschland überzeugt bis zur Schlussbahn
In der Vorrunde schaffte Deutschland Platz vier und qualifizierte sich so für das Viertelfinale der besten acht Nationen. Dort ließen die Deutschen dann keinen Zweifel daran, dass sie zu den stärksten Nationen des Finales zählten: Mit Vorsprung sicherten sie sich Platz eins der acht Viertelfinalteilnehmer und zogen souverän ins Halbfinale ein.

Knapp am Finale vorbei
Im Halbfinale traf Deutschland auf Frankreich, den späteren Weltmeister. Während das deutsche Team das erste Spiel deutlich gewann, fehlte in den letzten beiden Durchgängen das nötige Quäntchen Glück – am Ende waren es nur fünf Pins, die den Finaleinzug verhinderten. Platz drei und damit Bronze bleibt dennoch ein außergewöhnlicher Erfolg.

Die Mannschaften stehen auf dem Podest.
Dritter Platz für das Team Deutschland in Hongkong (Foto: Andreas Janßen)

Andreas Janßen, Vater von Zeno:
„Deutschland hat eine gute WM gespielt und sich souverän für die Finalrunde qualifiziert. Im Viertelfinale der Top-acht-Teams konnte das Team fünf der sieben Spiele – Jeder gegen Jeden - gewinnen und damit ins Halbfinale einziehen. Hier haben wir dann unglücklich gegen den späteren Weltmeister Frankreich verloren. Es war wirklich ein hart umkämpftes Match. Nichtsdestotrotz ein riesengroßer Erfolg. Zeno selbst war in der Runde der letzten acht überragend. Er kam auf eine Strike-Quote von 82 Prozent.“

Jochen Rehbein, Abteilungsleiter Bowling und Erfolgstrainer:
„Insgesamt eine tolle Leistung von Team Deutschland, mit der nicht unbedingt zu rechnen war. Für mich hat dort ein Team gespielt, was gemeinsam um jeden Pin gekämpft und leider unglücklich verloren hat. Aber das ist halt Sport. Deutschland ist immer mal gut für eine Medaille. Aber grundsätzlich spielt die Musik in Skandinavien, USA oder Teilen von Asien, wie Singapur oder Malaysia. Ich sehe uns als Nation aber im vorderen Drittel.“

Yannick Finkenbrink, Sprecher des Bundesligateams von Hannover 96:
„Schon stark, vor allem in dem Modus Bakerspiel. Also, wo nur zwei Frames eines ganzen Spiels ausmachen. Ich bin persönlich gar kein Fan davon, aber es wird zugunsten der Zuschaubarkeit gemacht und kommt immer mehr. Klasse Leistung auf jeden Fall. Ich denke, die Jungs können zufrieden sein. Sich, so wie Zeno, für das Nationalteam zu qualifizieren und dann unter der Weltspitze zu performen, das ist schon toll.“

AE

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