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So geht es Mustapha Bundu und Co.

Derzeit weilt die 96-Zweitligamannschaft zur Vorbereitung auf die Rückrunde der laufenden Saison im Trainingslager im türkischen Belek. Mit dabei sind auch Profis, die zuletzt angeschlagen oder verletzt ausgefallen waren und an der Mittelmeerküste an ihrem Comeback arbeiten. Wie es bei ihnen aussieht und ob das Duo, das krankheitsbedingt in Hannover geblieben ist, noch nachreist, lest Ihr hier.

/ Profis
Mustapha Bundu läuft.
Mustapha Bundu ist bereits in Teile des Mannschaftstrainings integriert. (Foto: 96/Redaktion)

Bundu vor Rückkehr ins Mannschaftstraining
"Mustapha (Bundu; Anm. d. Red.) ist schon recht weit. Wir haben ihn bereits teilweise individuell integriert", berichtet Cheftrainer Christian Titz am zweiten Tag des Wintertrainingslagers. Der Flügelspieler, der seit dem Auswärtsspiel bei Preußen Münster Anfang Dezember mit einer Innenbandverletzung ausgefallen war, absolviert unter der türkischen Sonne zu Beginn der Trainingseinheiten bereits wieder Übungen mit dem Team, arbeitet anschließend mit den Athletiktrainern abseits der Kollegen. In den kommenden Tagen könnte er sogar noch in größeren Teilen mitwirken, so Titz. "Die Hoffnung ist, dass wir ihn in dieser Woche in Belek ins Mannschaftstraining einbauen können", sagt der 54-Jährige, warnt aber auch gleichzeitig und mahnt zur Vorsicht: "Wir müssen genau schauen, wie er auf Sprints und Abschlüsse reagiert. Der Verlauf ist gut, aber es ist ein längerer Heilungsprozess. Auch wenn er sich schmerzfrei fühlt – das Gewebe braucht Zeit, um vollständig zu verheilen."

Chakroun und Nawrocki wieder am Laufen
Soweit ist Husseyn Chakroun, der ebenfalls unfreiwillig in Münster frühzeitig vom Platz musste und seitdem an einer Muskel-Sehnen-Verletzung laboriert, noch nicht. Der Offensivmann trainiert aktuell vor allem in den Fitnessräumen des Teamhotels für seine Rückkehr auf den Platz. "Es ist noch ein längerer Prozess. Er fühlt sich weitestgehend schmerzfrei, aber es braucht Zeit, um zu verheilen", kommentiert Titz. Läufe am Rande des Teamtrainings sind aber schon wieder drin.

Laufpartner dabei: Maik Nawrocki. Vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum Mitte Dezember hatte der Innenverteidiger das Training nach einer muskulären Reaktion vorzeitig beendet und stand sowohl gegen das Team aus dem Ruhrgebiet als auch für das letzte Hinrundenspiel in Nürnberg nicht zur Verfügung. "Es ist besser geworden, aber leider noch nicht so, wie wir es uns wünschen. Ursprünglich war das eine Vorsichtsmaßnahme, aber leider sind die Probleme weiterhin vorhanden", ordnet der 96-Chefcoach ein. Durchweg positive Nachrichten hat er nicht: "Es ist etwas komplizierter, weil auch die Faszie betroffen ist. Er trainiert zunehmend individuell, aber ich denke eher nicht, dass er in Belek noch ins Mannschaftstraining einsteigen kann."

Husseyn Chakroun und Maik Nawrocki drehen Laufrunden.
Husseyn Chakroun und Maik Nawrocki drehen Laufrunden. (Foto: 96/Redaktion)

Zwei 96-Profis in Hannover
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das auch für Ime Okon und Hayate Matsuda gilt, die beide krankheitsbedingt in Hannover geblieben waren und nicht wie geplant Teil des Trainingslagerkaders sind. Ein Nachkommen sei "eher unwahrscheinlich. Ganz ausschließen will ich es nicht, aber realistisch betrachtet wird es eng", erklärt Titz. Stichtag für die Entscheidung: Montag. "Wenn sich bis Anfang der Woche keine klare Besserung zeigt, dann würde es ohnehin kein Mannschaftstraining, sondern ein individueller Aufbau sein."

96-Talente brauchen noch Zeit
In einem solchen befinden sich auch Taycan Kurt und Denis Husser, die sich beide im Laufe der Hinrunde eine schwere Verletzung zugezogen hatten. "Beide brauchen noch Zeit", macht Christian Titz klar. Kurt sei "zwar auf dem Platz, aber nur im niedrigen Lauftempo. Das ist angenehmer für den Spieler, als alles isoliert drinnen zu machen, aber der Heilungsprozess dauert noch", weiß der Fußballlehrer. Bei Husser sei man sogar "noch einen Schritt weiter hinten dran. Er war ja auch noch gar nicht draußen auf dem Platz."

Jasper Reinhold, der als einer von sechs Spielern, die vornehmlich in Akademie-Teams trainieren und spielen, mit ins Trainingslager geflogen ist, reist wegen eines grippalen Infekts zurück nach Hannover. Joschua Siewert, der im Auftakttraining am Freitag umgeknickt war, könnte in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
nik


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Unsere gesamte Berichterstattung aus dem Trainingslager in Belek wird Euch diesmal präsentiert von unserem Team-Presenter HANOVOLT. Vielen Dank für die Unterstützung! 

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