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"Es war eine unfassbar bittere zweite Halbzeit"

Nach dem 1:3 zum Rückrundenstart beim 1. FC Kaiserslautern sprechen Enzo Leopold und Nahuel Noll über die 90 Minuten auf dem Betzenberg. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Torsten Lieberknecht ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Nachdem wir in der zweiten Hälfte gut durchgekommen sind, können wir in den ersten 15 Minuten das Spiel zumachen. Da sind wir sehr fahrlässig mit den Möglichkeiten umgegangen. Dann gehen wir trotzdem 1:0 in Führung. Wir haben dann den Ball zu oft lang geschlagen und hatten auch vorher drauf hingewiesen, dass uns eine Sache nicht passieren darf: Wenn die äußeren Verteidiger die Außenbahn lang laufen, müssen wir die Flanken verhindern. Genau das haben wir in der Phase nicht gut gemacht, als das Spiel auf unserer Seite gewesen war. Und dann bekommen wir den Ausgleich. Klar, mit dem Platzverweis wird es ein anderes Spiel. Dann fällt das 1:2. Das war ein bisschen sinnbildlich für das Spiel insgesamt – wir rutschen weg und er kann einschießen.

FCK-Coach Torsten Lieberknecht: Das Spiel hatte verschiedene Phasen. Die Anfangsphase war viel Kopfkino, wie wir richtig verschieben, um die Stärke von Hannover 96 einigermaßen in Schach zu halten. Es war aber auch eine Phase, in der wir den Druck verlagern konnten in die Hälfte von Hannover. Wir hatten dann sogar die besseren Torabschlüsse. Es war ein stetiges Hin und Her, so dass sich das Spiel eingependelt hat. Es war ein unglücklicher Moment, aber auch die Qualität von Hannover 96, wie das 1:0 fällt. Danach haben wir besser die eine oder andere spielerische Lösung gefunden. So kommen wir zum Ausgleich. Und am Ende kippt das Spiel zum Glück in unsere Richtung. Obwohl es auch nicht immer einfach ist, in Überzahl zu spielen.

96-Kapitän Enzo Leopold: Wir sind super aus der Halbzeit gekommen, haben das Spiel komplett im Griff. Wir gehen zurecht in Führung, aber dann bekommst du zwei Nackenschläge innerhalb von zwei Minuten mit dem Gegentor und dem Platzverweis. Wir verteidigen es dann über lange Zeit gut. Ich finde, wir kriegen dann unglücklich dass 1:2. Ein abgefälschter Torschuss, der dem Schützen dann vor die Füße springt. Dann wirfst du natürlich alles nach vorne, um irgendwie noch einen Punkt zu holen und kriegst dann das 1:3. Es war eine unfassbar bittere zweite Halbzeit. Natürlich hatten wir gehofft, besser in die Rückrunde zu starten. Wir müssen jetzt wieder nach vorne gucken – voller Fokus aufs nächste Spiel.

96-Torhüter Nahuel Noll: Wir haben uns den Start in das neue Jahr anders vorgestellt. Wir kommen gut rein ins Spiel, zwischendurch gab es immer wieder Phasen, wo auch Lautern sehr gut drin war. Am Ende des Tages ist das Ergebnis sehr ärgerlich. Dass wir so spät zwei Tore kassieren, ist extremst ärgerlich. Wir werden das Spiel aufarbeiten und schauen, was wir besser machen müssen. Nächste Woche gibt es eine neue Chance.

Enzo Leopold im Interview am Mikrofon.
Enzo Leopold im Interview nach dem Spiel (Foto: 96/Redaktion)
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