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Finnisches Duell und deutsche Fußballgeschichte

Nationalmannschaftskollegen werden zu Kontrahenten, historische Erfolge und zwei treffsichere Teams: Die Matchfacts zum Auswärtsspiel von Hannover 96 beim 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, den 18. Januar (Anpfiff: 13.30 Uhr), präsentiert von 96-Hauptsponsor heise.

/ Profis
Zwei Spieler von Hannover 96 im rot-schwarz gestreiften Heimtrikot umarmen sich auf dem Platz nach dem Torerfolg. Im unscharfen Hintergrund sind Zuschauer zu sehen.
Gemeinsamer Jubel: Virgil Ghita (links) gratuliert Noel Aseko nach seinem Tor zum 1:0 im Hinspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. (Foto: 96/Redaktion)
  • Gesamtbilanz: Der Pflichtspielauftakt ins neue Jahr erfolgt auf dem Betzenberg. Unsere Roten trafen in der 1. und 2. Bundesliga insgesamt 49-mal auf die "Roten Teufel" aus Kaiserslautern und liegen bei der Gesamtbilanz leicht vorn: 22-mal siegte Hannover, 18-mal der FCK und neun Partien endeten Unentschieden. Im Hinspiel, dem Saisonauftakt, erzielte Noel Aseko eine Viertelstunde vor dem Abpfiff in der ausverkauften Heinz von Heiden Arena den 1:0-Siegtreffer.
     
  • Finnische Power: Beide Teams verbindet eine Gemeinsamkeit: Mit 96-Profi Benjamin Källman und Naatan Skyttä auf Seiten Kaiserslauterns stammen die torgefährlichsten Spieler der Vereine aus Finnland. Skyttä liegt mit acht Toren auf Rang fünf der Torjägerliste und ist damit der torgefährlichste Mittelfeldspieler im Unterhaus. Sein finnischer Nationalmannschaftskollege Källman traf sogar schon zehnmal. Vor allem in der Fremde fühlt sich der 96-Stürmer wohl, der neun seiner zehn Saisontore auswärts erzielte und damit eine Quote, die in den beiden Bundesligen der laufenden Saison sonst nur Harry Kane vorweisen kann. Der 27-Jährige knackte bereits in der Hinrunde die 10-Tore-Marke, das für 96 zuletzt Jan Simak vor 24 Jahren gelang. Auch ein finnischer Ligarekord gerät ins Wanken, denn kein Finne traf bislang in einer der beiden höchsten Spielklassen häufiger als Joel Pohjanpalo in der Saison 2014/15 mit insgesamt elf Zweitliga-Toren im Dress von Fortuna Düsseldorf.
     
  • Heimstarke Lauterer: Hannover 96 rangiert aktuell auf dem zweiten Platz der Auswärtstabelle und will nach der letzten Niederlage in Nürnberg Ende vergangenen Jahres wieder zu alter Stärke auf fremdem Platz zurückkehren. Dabei bekommt es das Team von Cheftrainer Christian Titz mit den heimstarken "Roten Teufeln" zu tun. Die Lauterer sammelten aus neun Heimspielen 19 Punkte und erzielten dabei 21 Treffer – kein Team in der 2. Bundesliga traf vor heimischem Publikum häufiger. Auch in Sachen Laufleistung und Zweikämpfen scheint der Betzenberg zusätzliche Kräfte freizusetzen: Zu Hause weist der FCK die beste Zweikampfquote der Liga auf und legt im Schnitt 4,5 Kilometer mehr zurück als in den Auswärtsspielen.
     
  • Spielstärke: Mit Hannover 96 und dem 1. FC Kaiserslautern spielen zwei der treffsichersten Teams der Liga gegeneinander, die ihre Tore oftmals über ihre Spielstärke kreieren. Kein Team erzielte mehr Treffer aus dem laufenden Spiel heraus als Kaiserslautern. Hannover liegt in der Statistik knapp dahinter auf dem dritten Platz.
     
  • Historische Erfolge: Dass das Duell am Sonntag reich an Tradition ist, zeigen bereits die zusammengerechneten mehr als 2500 Bundesliga-Spiele, die beide Vereine in der Erstklassigkeit absolvierten. Zudem schrieben Kaiserslautern und Hannover bislang einzigartige Kapitel der deutschen Fußballgeschichte: Der FCK wurde 1998 als einziger Bundesliga-Aufsteiger Deutscher Meister, Hannover gewann 1992 als bislang einziger Zweitligist den DFB-Pokal. Eine personelle Verbindung beider Vereine ist Michael Schjønberg, der bei beiden Erfolgen Teil des jeweiligen Kaders war.
    jr
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