NIEMALSALLEIN

"Es gibt kaum ein besseres Gefühl"

Nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Magdeburg sprechen Enzo Leopold und Nahuel Noll über die 90 Minuten am Freitagabend. Außerdem ziehen die beiden Trainer Christian Titz und Petrik Sander ihr Fazit.

96-Cheftrainer Christian Titz: Es war eigentlich ein Spiel, das wir in der ersten Halbzeit klar entscheiden müssen. Wenn wir da zwei oder drei Tore machen, hätte sich keiner beschweren können. Es war aber klar, dass wir auf einen Gegner mit einer spielerischen Qualität treffen. In der zweiten Hälfte waren wir dann mit dem Ball einfach nicht mehr so gut, aber haben nach hinten raus nichts mehr zugelassen und es sauber verteidigt. In der Rückrunde ist es einfach so, du musst gut reinkommen. In Kaiserslautern hatten wir eine unglückliche Niederlage. Jetzt haben wir in zwei Spielen nacheinander gepunktet. 

FCM-Coach Petrik Sander: Man kann es vielleicht so runterbrechen: Wir haben in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht, dafür aber eine umso bessere zweite Hälfte gespielt. Wir haben kurz nach dem Anpfiff ein bisschen den Faden verloren, die Unterbrechung hat uns geschadet. Wir waren zu Beginn eigentlich ganz gut drin. Wir sind in der ersten Halbzeit insgesamt aber mehr hinterher gelaufen. In der zweiten war es dann ein deutlich offeneres Spiel. Zum Ende hatten wir dann eine deutliche Überlegenheit unsererseits. Der Knackpunkt war aus meiner Sicht das schnelle 1:2. Da sind wir gerade mit dem Ausgleich im moralischen Aufwind. Da darf man nicht so mitlaufen beim Gegentor. Wir hatten dann heute auch nicht das Glück des Tüchtigen.

96-Kapitän Enzo Leopold: Hinten raus war es sehr eng, Magdeburg hat ordentlich Druck gemacht nach dem 2:1. Trotzdem finde ich, wir haben es gut verteidigt, haben wenig zugelassen und am Ende auch verdient gewonnen. Ich glaube, es gibt kaum ein besseres Gefühl, als hinten raus in die Kurve zu gehen und vor den Fans zu jubeln. Wir haben jetzt in zwei Spielen gut gepunktet. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Jetzt müssen wir genau da weitermachen.

96-Torhüter Nahuel Noll: Wir hatten in der ersten Halbzeit einige gute Ballstafetten und Torgelegenheiten. Ich denke, wenn wir höher als mit 1:0 in die Halbzeit gehen, kann sich niemand beschweren. Das Gegentor war so natürlich nicht gewollt. Eigentlich hatten wir Im Kollektiv eine andere Idee. Wir sind dann aber super nach dem 1:1 zurückgekommen, das war eine gute Reaktion. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass wir so schnell die Antwort geben und es hinten raus auch gut wegverteidigen. Das ist ein Schritt nach vorne. Am Ende des Tages sind wir sehr glücklich, das Ding gewonnen zu haben.

Enzo Leopold freut sich am Sky-Mikrofon.
Enzo Leopold nach dem Schlusspfiff in Magdeburg (Foto: 96/Redaktion)
NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen