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Silber-Erfolg in Saarbrücken: Ruben Heinrich und Minyoung Bai sind Deutsche Vize-Meister

Nach einer beeindruckenden Siegesserie und zehn nervenaufreibenden Matches krönen Ruben Heinrich und Minyoung Bai ihre starke Turnierleistung mit dem Vize-Meistertitel im Tischfußball.

Vize-Titel nach Final-Krimi
Die Luft war nach großartiger Turnierleistung im Finale etwas heraus: In vier Sätzen haben Ruben Heinrich und Minyoung Bai vom Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. bei den Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken im Tischfußball das Endspiel verloren. Nach ausgeglichenen und äußerst spannenden ersten drei Sätzen (3:5/2:5/5:4) setzten sich die Mitfavoriten Dominik Pfingst (Dortmund) und Nico Wohlgemuth (Hamburg) mit 5:2 im vierten Durchgang zum 3:1-Endstand gegen die beiden Asse vom Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. durch. Bis dahin hatten beide Kontrahenten schon zehn Matches absolviert und dabei manch schwierige Hürde überwunden. Nach fünf glatten Vorrundensiegen – dort wird noch über zwei Gewinnsätze gespielt – war die erste Hauptrunde unter den letzten 64 mit 3:0-Sätzen ebenfalls noch eine deutliche Angelegenheit. Danach wurde es dann von Runde zu Runde enger. „Grundsätzlich waren unter den letzten 32, spätestens aber unter den letzten 16, keine schwachen Paare mehr. Das sind größtenteils alles Bundesligaakteure, die ihr Spiel ebenfalls beherrschen“, kommentierte Ruben Heinrich. Zudem lasse die Kondition nach einem solchen Rundenmarathon bei allen etwas nach.

Zu sehen sind die Top 3 der Tischfussball DM
Das Duo des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. verpasst knapp den ersten Platz (Foto: Miriam Pörings)

Zufrieden trotz Final-Niederlage: Ein Duo mit Zukunft
Mit Minyoung Bai spielt Heinrich seit einem Jahr in fester Partnerschaft zusammen. Bereits seit 2019 haben beide aber schon hier und da miteinander durchaus erfolgreich gespielt.  „Aufgrund der gemeinsamen Vereinszugehörigkeit passt das sehr gut, das hatte nichts mit meinem bisherigen Stamm-Doppelpartner zu tun, mit dem ich viele Jahre erfolgreich im Einsatz war.“, sagt  Ruben Heinrich. Das Zusammenspiel der beiden hannoverschen Akteure verlief nach eigener Aussage  "richtig gut." Die Kombination erwies sich als nahezu perfekt. „Allein, das, was Minyoung gespielt hat, war richtig, richtig klasse.“, führt Heinrich fort. Letztendlich sei es an ihm selbst gewesen, dass das Endspiel so ausgegangen sei. „Ich war da nicht so richtig gut drauf“, gestand der Vorzeigespieler des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. Dennoch könnten beide mit dem zweiten Platz leben. „Wie schon gesagt – am Ende sind es Winzigkeiten, die über Sieg und Niederlage entscheiden, das Gesamtfeld war erneut überaus stark und von mindestens nationaler, wenn nicht internationaler Spitze.“, sagt Ruben Heinrich abschließend.

Zu sehen sind zwei Tischfußballsportler von Hannover 96
Ruben Heinrich lobt seinen Doppelpartner Minyoung Bai (Foto: Miriam Pörings)

Weiterhin deutsche Spitze: Nominierung für das Nationalteam
Das Ruben Heinrich nach wie vor nicht „zum alten Eisen“ seiner Zunft zählt, wurde daran deutlich, dass er erneut für ein Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde. „Ich habe allerdings abgesagt, der Aufwand ist mir mit Beruf, Familie und Freizeit einfach zu groß. Wenn ich da zusage, dann mit voller Energie; halbe Sachen mache ich nicht.", betonte Ruben Heinrich.

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