NIEMALSALLEIN

"Dann kann er eine ernsthafte Alternative werden"

Husseyn Chakroun und Hayate Matsuda sammelten im Jahr 2026 noch keine Pflichtspielminuten. Beide arbeiten jedoch seit einigen Wochen intensiv am Comeback. Cheftrainer Christian Titz gibt zu Wochenbeginn einen Einblick, wann es soweit sein kann und was er an den beiden Spielertypen schätzt.

/ Profis
Hayate Matsuda (links) und Husseyn Chakroun (rechts).
Matsuda (links) und Chakroun (rechts) spielten sich zu Saisonbeginn mit starken Leistungen in die Startelf. (Foto: Martin Ewert)

Letztes Spiel in Münster
Genau 67 Tage sind vergangen, seitdem Husseyn Chakroun zuletzt tun konnte, was er so sehr liebt. "Ich gebe mein Herz dafür", sagt der 20-Jährige über den Sport, den er zuletzt beim Auswärtsspiel gegen Preußen Münster aktiv ausüben durfte. Bereits in der 25. Minute wurde der libanesische Nationalspieler verletzungsbedingt ausgewechselt. Diagnose: Muskel-Sehnen-Verletzung.

In den vergangenen Wochen arbeitete Chakroun hauptsächlich mit Athletiktrainer Markus Böker individuell auf dem Rasen der Mehrkampfanlage. Doch zu Beginn der Woche gab es gute Neuigkeiten: Während der Montagseinheit mischte der Offensivspieler wieder in Teilen des Mannschaftstrainings mit.

Comeback in Sicht?
Reicht es für den gebürtigen Hannoveraner in den kommenden Partien schon für erste Minuten? "Genau kann man es natürlich nie sagen", ordnet Cheftrainer Christian Titz den Zeitpunkt des Comebacks ein. Wichtig sei, die Belastung nicht zu früh hochzufahren, von daher "dauert es schon noch etwas, bis er wieder voll einsatzfähig ist".

Der Fußballlehrer macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er sich auf das Comeback des Dribblers freut. Er sei einfach ein "spannender Spieler", insbesondere weil er in der Offensive "mehrere Positionen spielen kann." Chakroun gab in der vergangenen Saison sein Debüt für die Lizenzmannschaft von Hannover 96 und spielte sich zu Beginn in der Saison in die Startelf von Cheftrainer Christian Titz.

Gute Aussichten bei Matsuda
Einen Schritt näher am Comeback ist Hayate Matsuda. Zu Beginn des Jahres setzte den Japaner ein schwerer Infekt außer Gefecht. Infolgedessen verpasste er das Wintertrainingslager mit der Mannschaft im türkischen Belek. Seit einigen Tagen ist der 22-Jährige jedoch wieder voll ins Mannschaftstraining integriert und sammelte am vergangenen Wochenende erste Spielminuten. Zwar noch nicht beim Heimerfolg der Teamkollegen über Holstein Kiel, dafür aber für eine Halbzeit beim 7:1-Sieg der U23 im Freundschaftsspiel gegen den SV Todesfelde.

"Hayate magst du immer dabeihaben", schwärmt Titz zu Wochenbeginn vom Schienenspieler. Dadurch, dass "er ein komplett anderes Element mitbringt", gewinnt das Team bei seinen Einsätzen noch mehr Möglichkeiten in den Zwischenräumen und zusätzliche 1:1 Qualität dazu. Ob es hier schon für ein Comeback gegen die "Alte Dame" aus Berlin reichen kann?

"Das ist noch ein Stück weit offen", räumt Titz ein. Entscheidend seien die Eindrücke der Trainingswoche. Sollte das Trainerteam zu dem Schluss kommen, dass er wieder einsatzbereit ist, "dann kann er eine ernsthafte Alternative werden."
lk

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