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Sport trifft Politik: Netzwerkkonferenz zu Gast bei Hannover 96

Am vergangenen Freitag verwandelte sich das Vereinszentrum an der Stadionbrücke in eine zentrale Drehscheibe für den niedersächsischen Sport. Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen lud Hannover 96 zur sechsten Netzwerkkonferenz „Sport & Grüne“ in Niedersachsen ein. Zahlreiche Teilnehmende aus Sport und Politik folgten dem Ruf, um über die Zukunft des Sports zu debattieren.

Ein starkes Signal für die Sportstadt
Nach der Begrüßung durch Greta Garlichs (Landesvorstand der Grünen) und Dennis Bluhm, setzte Oberbürgermeister Belit Onay den ersten inhaltlichen Akzent. Er würdigte das Format der Netzwerkkonferenz als essenziellen Brückenschlag zwischen Sport und Politik in ganz Niedersachsen. Mit Blick auf die kommenden Finals im Juli unterstrich er, was Hannover als Sportstadt ausmacht – und wie sich dieser Standort künftig weiterentwickeln wird.

Greta Garlichs (Landesvorstand der Grünen), Belit Onay (Oberbürgermeister der Stadt Hannover) und Dennis Bluhm (Geschäftsleiter von Hannover 96)
Oberbürgermeister Belit Onay würdigte die Netzwerkkonferenz als essenziellen Brückenschlag zwischen Sport und Politik

Intensive Debatten: Von der Schwimmfähigkeit bis zur Stadionsicherheit
Ein emotionaler Höhepunkt war die Podiumsrunde zum Thema „Wie steht’s um unsere Schwimmfähigkeit?“. In der Diskussion mit Experten wie Marco Lutz (LSB) und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense wurde deutlich, wie dringlich der Handlungsbedarf ist.

Werkstattcharakter und „Küchengespräche“
In der anschließenden Workshop-Phase herrschte sofort eine produktive Arbeitsatmosphäre. Besonders stolz ist der Verein auf das Engagement der eigenen ExpertInnen:

Unser Inklusionsbeauftragter Holger Apitius leitete gemeinsam mit der EU-Abgeordneten Katrin Langensiepen den Workshop zur Inklusion im Sport und zeigte auf, wie Barrieren im Vereinssport abgebaut werden können.

Dass konstruktive Lösungen oft in persönlicher Nähe entstehen, bewiesen Jessica Schulz (Floorball-Abteilungsleiterin bei Hannover 96) und Evrim Camuz (MdL). In einer Art „Küchengespräch“ moderierten sie den Workshop zum Ehrenamt und zeigten, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Basis und Gesetzgebung ist.

Parallel dazu diskutierte Alexander Michaels (Fanhilfe Hannover) mit Michael Lühmann (MdL) über die Sicherheit im Stadionumfeld.

Acht Personen, darunter Holger Apitius (Inklusionsbeauftrager von Hannover 96) diskutieren an einem Tisch im Besprechungsraum des Vereinszentrums sitzend
In der Workshop-Phase herrschte eine produktive Arbeitsatmosphäre

Mehr als nur Fußball
Der Abend klang bei einem Get-Together aus, das von MdB Swantje Michaelsen und Wiebke Bachmeier (Vorständin beim VfL Wolfsburg) eingeleitet wurde. „Für uns als Hannover 96 war die Konferenz eine hervorragende Gelegenheit, zu zeigen, dass wir Sport als ganzheitliches Feld betrachten“, resümierte Dennis Bluhm. Der Verein bewies einmal mehr, dass er über den Fußball hinaus Verantwortung für gesellschaftliche Themen übernimmt und als moderner Sportverein mit 18 Abteilungen die sportliche Zukunft Niedersachsens aktiv mitgestaltet.

Alle TeilnehmerInnen der Netzwerkkonferenz versammelt im Eingangsbereich des Vereinszentrums von Hannover 96
Zahlreiche Teilnehmende aus Sport und Politik debattierten im Vereinszentrum über die Zukunft des Sports
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