NIEMALSALLEIN

Animes als Kraftquelle

Auf Leihbasis hat sich Elias Saad als neuester Neuzugang Hannover 96 angeschlossen. Zum näheren Kennenlernen gibt`s hier die fünf Fakten über den gebürtigen Hamburger.

/ Profis
Elias Saad mit 96-Trikot.
Elias Saad hat ein großes Idol im Fußball. (Foto: 96/Redaktion)
  • Kindheitsheld: In seiner Freizeit hat Elias Saad ein Faible für Animes - genauer gesagt: Naruto. Schon in seiner Kindheit spielten die japanischen Animationsfilme eine große Rolle für ihn. "Die Charaktere sind oft solche, die mit viel Glauben von unten nach oben kämpfen, daraus ziehe ich Kraft", erklärt der Offensivspieler.
     
  • Vorbild: Natürlich hat auch Elias Saad von Kindesbeinen an zu einem Fußballer aufgeschaut. Und von der Position passt es gut: Franck Ribery beeindruckte den 26-Jährigen am allermeisten. "Ich wollte immer so sein wie er", verrät Saad. "Wie er sein Herz auf dem Platz gelassen hat", habe ihm am meisten imponiert.
     
  • Karriereweg: Elias Saad hat einen besonderen Karriereweg genommen, denn er spielte nie in einem klassischen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Über die Station in Norderstedt schaffte er 2023 den Sprung aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga zum FC St. Pauli. Mit den Hamburgern schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga. Seit Sommer 2025 lief Saad für den FC Augsburg in der Bundesliga auf. "Aufgrund meines Wegs hatte ich nie den Druck, Profi werden zu müssen. Ich wollte einfach jedes Spiel genießen, das macht meinen Charakter aus", verriet Saad einst am Sky-Mikrofon. Während seiner Station am Millerntor spielte er übrigens mit einem seiner neuen 96-Teamkollegen auf dem Platz. Zusammen mit Franz Roggow war Saad für die Rückrunde 2022/23 für die "Kiezkicker" in der Zweitvertretung aktiv.
     
  • Futsal: Bevor der 26-Jährige im Profifußball durchstartete, machte er sich im Futsal einen Namen. Ein Freund brachte ihn 2018 erstmals in die Halle – und Saad überzeugte sofort. Für Sparta Futsal HSC spielte er in der höchsten deutschen Liga und wurde nur zwei Monate später vom DFB für die Futsal-Nationalmannschaft nominiert. Im April 2019 gab er mit 19 Jahren sein Debüt und ist bis heute der jüngste Spieler, der je für das deutsche Futsal-Team auflief. Insgesamt kam er fünfmal zum Einsatz. "Es hat mir einfach Spaß gemacht und war eine coole Erfahrung", erzählt er.
     
  • Nationalspieler: Nach seinem Wechsel 2023 aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga, wurde Saad noch im selben Jahr erstmals für die tunesische Nationalmannschaft berufen. Sein Debüt gab er im März 2024 im Spiel gegen Neuseeland. Seitdem hat der Offensivspieler bereits 11 Länderspiele absolviert in denen er drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet hat. In den vergangenen Wochen nahm er mit Tunesien am Afrika-Cup teil. "Das hat mir viel bedeutet, es war ein großes Ereignis für sein Land zu spielen. Ich bin stolz, dabei gewesen zu sein", kommentiert er. Neben Deutschland sei Tunesien seine zweite Heimat.
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