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Titz versichert: "Die Siege verändern unsere Arbeit nicht"

Warum die Serie von vier Siegen in Folge an der täglichen Arbeit des Teams nichts ändert und wie Cheftrainer Christian Titz die aktuelle Phase einordnet, lest Ihr hier.

/ Profis
Christian Titz gestikulierend auf dem Trainingsplatz.
Auch nach vier Siegen in Folge liegt der Fokus beim Team weiterhin darauf, konzentriert zu arbeiten. (Foto: 96/Kaletta)

Bestes Rückrundenteam
Hannover 96 ist im Jahr 2026 das beste Team der 2. Bundesliga – zumindest zeigt das der Blick auf die Rückrundentabelle. Vier Siege aus fünf absolvierten Spielen genügen, um derzeit an der Spitze dieser Statistik zu verweilen. Nach dem verlorenen Rückrundenstart auf dem Betzenberg, blieben die Roten in den folgenden vier Partien ohne Punktverlust. Schon in der Hinrunde sammelte das Team von Cheftrainer Christian Titz zwölf Punkte aus den ersten fünf Spielen. Verändert eine solche Serie die tägliche Arbeit des Mannschaft?

Getrennte Betrachtung
Aus Sicht des Fußballlehrers Titz kaum: "Es geht jede Woche neu los", ordnet der Coach die aktuelle Saisonphase ein. Das sei auch zwingend notwendig, denn "du kommst immer auf neue Gegner, die eigene Qualitäten einbringen." Für Nachlässigkeiten ist also kein Platz. Gleichzeitig helfen die Siege seinen Schützlingen, da sie dadurch "mehr Selbstvertrauen, eine größere Selbstverständlichkeit und weniger Stress" empfinden, als wenn nach einer Niederlage der Siegesdruck entsteht.

Grundsätzlich gebe es in dieser Liga "keine leichten Spiele", betont der Cheftrainer. Da die 2. Bundesliga extrem spannend und der Punktestand in der unteren Tabellenhälfte stark verdichtet ist, kommen die Niedersachsen "fast bei jedem Spiel in Konstellationen, in denen jede Mannschaft gewinnen muss." Und das mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen.

Daher arbeitet das Team rund um Enzo Leopold & Co. konsequent an den Dingen, die es selbst beeinflussen kann. Konkret bedeutet das: "Wir wollen in jeder Woche die Schritte gehen, die uns den nächsten Sieg ermöglichen." Daran ändern auch vier Erfolge in Serie nichts: "Die Siege verändern unsere Arbeit nicht", stellt Titz klar. Sie tun der Truppe gut, dennoch werden die Spiele weiterhin getrennt voneinander betrachtet.

Ausblick nur schwer möglich
Ein tabellarischer Ausblick ist aktuell schwer möglich. Nach Einschätzung des Trainers gibt es derzeit fünf Mannschaften, die "oben stabil punkten" und bei denen es so aussieht "als würde es bis zum Saisonende so gehen." Mit einer Erfahrung von 134 Spielen als Cheftrainer in der 2. Bundesliga, weiß der Coach, dass man "in die letzten sechs Spiele reinkommen" muss. Dann rücken neben der sportlichen Qualität auch weiche Faktoren wie die "Tagesleistung und Nerven" in den Fokus. Entscheidend sei, erfolgreich zu bleiben, wenn Spieler wissen: "Jetzt musst du weiter gewinnen und konstant punkten."
lk

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