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Traditionsduell und Torjäger in Topform

Am Freitagabend (18.30 Uhr) ist Hannover 96 beim 1. FC Nürnberg zu Gast. Vor dem 70. Pflichtspielduell beider Klubs sprechen die jüngste Auswärtsbilanz der Roten und Lars Gindorfs Lauf Mut – der Club wartet allerdings mit seinem besten Saisonstart seit 26 Jahren und der torgefährlichsten Offensive der Liga auf.

/ Profis
Mannschaftskreis von 96-Spielern im weißen Trikot.
Die 96-Profis wollen gegen den 1. FC Nürnberg den zweiten Saisonsieg einfahren. (Foto: 96/Redaktion)
  • Traditionsduell: Wenn der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 am Freitagabend aufeinandertreffen, kommt es zum 70. Pflichtspielduell beider Vereine. Die bisherige Bilanz spricht knapp für die Roten: 26 Siegen stehen 21 Remis und 22 Niederlagen gegenüber. Beide Klubs waren Deutscher Meister – der Club neunmal, 96 zweimal –, gewannen den DFB-Pokal und bestritten jeweils mehr als 1.000 Bundesligaspiele. Seit dem gemeinsamen Abstieg 2019 warten beide Traditionsvereine auf die Rückkehr ins Oberhaus.
     
  • Gern zu Gast beim Club: Der Nürnberger 2:1-Erfolg im Dezember 2025 war der einzige Heimsieg des FCN in den vergangenen sieben Duellen mit den Roten. Drei dieser Gastspiele gewann 96, dreimal wurden die Punkte geteilt. Damit nahm Hannover in sechs der jüngsten sieben Partien aus Nürnberg etwas Zählbares mit.
     
  • Bester Start seit 26 Jahren: Der Club startete mit drei Siegen in Folge in die neue Saison und blieb auch beim jüngsten 2:2 in Kiel ungeschlagen. Zehn Punkte nach vier Partien bedeuten den besten Nürnberger Saisonstart seit 26 Jahren. Mit 13 Treffern stellt der FCN zudem die bislang beste Offensive der 2. Bundesliga.
     
  • Tempo und Torgefahr: Mohamed Alì Zoma erzielte vier der bisherigen 13 Nürnberger Saisontore – ligaweit traf lediglich Felix Klaus häufiger. Darüber hinaus stellte der FCN-Angreifer mit 36,65 km/h den bislang höchsten Geschwindigkeitswert der laufenden Zweitligasaison auf.
     
  • Gindorf in Torlaune: Lars Gindorf traf in jedem der vergangenen drei Pflichtspiele und erzielte dabei insgesamt fünf Tore. Auf seinen Dreierpack beim 9:1-Pokalerfolg gegen den SV Hemelingen folgten der Siegtreffer gegen den SV Darmstadt 98 und das zwischenzeitliche 1:0 gegen den Karlsruher SC.
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