96plus, Klub

96plus: Ein Rückblick, der uns nach vorne bringt

Wie kam der Fußball nach Hannover? Wer waren die ersten Spieler von Hannover 96? Diese und weitere historische Fragen beantwortet 96-Archivar Sebastian Kurbach den Teilnehmern des 23. Internationalen Jugendworkcamps.

Internationales Jugendworkcamp bei 96
Am vergangenen Montag haben 52 Jugendliche aus insgesamt neun Nationen im Pressekonferenzraum der HDI Arena Platz genommen. Ihnen gegenüber sitzt Sebastian Kurbach. Gespannt und sichtlich bewegt von den historischen Ereignissen hören die Teilnehmer im Alter von 16 bis 20 Jahren dem englischsprachigen Vortrag des Archivars zu. Anlass ist das 23. Internationale Jugendworkcamp Bergen-Belsen vom 5. bis zum 15. April, unterstützt von 96plus.

Archivar berichtet über Schicksale von 96-Mitgliedern in der NS-Zeit
Kurbach geht dabei nicht nur auf allgemeinere Aspekte wie die internationale Ausrichtung des Spielbetriebs vom Hannoverschen Sportverein vor 1914 ein. Vor allem dramatische Schicksale einzelner Akteure während der NS-Zeit haben die jungen Zuhörer sehr bewegt: So konnte beispielsweise 96-Mitglied Fritz Moosberg sein geplantes Jurastudium nicht antreten – er ist als deutscher Soldat im ersten Weltkrieg gefallen. Die Gnadenlosigkeit des Nationalsozialismus ist den Jugendlichen anhand vieler Beispiele vor Augen geführt worden. Auf diese Weise kann der Gedanke dieser Veranstaltung umgesetzt und gelebt werden, da sich auch dank des Engagements seitens der Jugendbildungsreferentin Gesa Lonnemann intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt wird. Es geht darum, Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft zu gestalten.

96plus wird unterstützt durch seinen Partner Johnson Controls.