Das Spiel in aller Kürze:
Mit unverändertem Personal gehen die Roten das Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden an - Cheftrainer Christian Titz schickt zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf auf den Rasen. Die Roten finden - trotz des Rückenwinds aus vier Siegen in Folge - nur schwer in die Partie. Ohne zwingend gefährlich zu werden, ist die Mannschaft von der Elbe in den ersten Minuten das spielbestimmende Team. Das Spiel gestaltet sich in der Folge ausgeglichen und, sowohl vor dem Tor der Roten als auch dem der Dynamo, ereignisarm. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kommen die Roten zu einer Doppelchance: Noel Asekos Versuch geht aus spitzem Winkel aber dennoch aussichtsreicher Position klar drüber (42.). Elias Saad tankt sich über die rechte Seite durch und taucht frei vor dem Tor der Dynamo auf - der Ball streicht leicht abgefälscht über die Latte (43.). Ohne weitere Torannäherungen schickt Referee Martin Petersen die Mannschaften zur Halbzeitpause in die Kabinen.
Personell unverändert beginnen beide Teams die zweite Halbzeit. Die Roten kommen deutlich aktiver aus der Kabine: Nach feiner Kombination dringt Daisuke Yokota in den gegnerischen Sechzehnmeterraum ein und kommt nach einen Ziehen am Trikot zu Fall. Sowohl der Unparteiische Petersen als auch der Video Assistant Referee schätzen dies als nicht ahndungswürdig ein - Glück für Dresden (58.). Die Niedersachsen bleiben am Drücker und übernehmen klar das Spielgeschehen: Saad lässt einige Dresdener mit einem starken Dribbling aussteigen, scheitert jedoch aus spitzem Winkel an Dynamo-Torwart Tim Schreiber (63.). Auch die nächste Großchance gehört Hannover: Der aufgerückte Boris Tomiak spielt vor dem Strafraum Dresdens einen Doppelpass mit Källman. In der Folge taucht der Innenverteidiger frei vor Schreiber auf, scheitert allerdings mit seinem zentralen Abschluss am Dynamo Keeper (71.). Eine weitere, dicke Chance bleibt durch den eingewechselten Stefan Thordarson ungenutzt: Nach Flanke von Yokota kommt der Isländer aus kurzer Distanz zum Kopfball - SGD-Schlussmann Schreiber entschärft den Abschluss mit einem starken Reflex (90.+4). Ohne weitere Highlights endet die Partie mit einem torlosen Remis und dem Ende der 96-Siegessserie.
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Tore:
-
Moment des Spiels:
Für kurze Zeit wird es ruhig in der Arena: Boris Tomiak geht nach einem Zusammenprall im eigenen Sechzehner zu Boden. Unsere Nummer drei wird für längere Zeit behandelt und anschließend mit einer Trage vom Spielfeld gebracht. Beide Fanlager zeigen ein feines Gespür für die Situation, stellen kurzzeitig den Support ein und verabschieden den Innenverteidiger anschließend unter Applaus. Gute Besserung, Boris!
Die Zahl des Spiels:
40.300 Zuschauende finden bei teilweise stattfindendem Starkregen den Weg in die Heinz von Heiden Arena. Vielen Dank für Eure Unterstützung.
So geht es weiter:
Zu Gast bei den Freunden aus Bielefeld: Am kommenden Samstag (Anstoß 13 Uhr) tritt das Team rund um Enzo Leopold & Co. auf der Bielefelder Alm an. Gegen die Arminia, die derzeit auf dem 11. Tabellenplatz verweilt, geht es für die Mannschaft von Cheftrainer Christian Titz um die nächsten drei Punkte.
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STATISTIK
Hannover 96: Noll - Okon, Tomiak (79. Blank), Ghita (69. Nawrocki) - Leopold - Neubauer, Oudenne - Aseko (87. Thordarson) - Yokota, Saad (77. Weißhaupt) - Källman
Dynamo Dresden: Schreiber - Sterner (64. Faber), Keller, F. Müller, Rossipal (64. Risch) - R. Wagner, Amoako - Ceka (72. Lemmer), N. Hauptmann (72. Herrmann), Bobzien - Vermeij (87. Daferner)
Tore: -
Gelbe Karten: Ghita (34.), Thordarson (90.+8) / Sterner (20.), Rossipal (38.)
Schiedsrichter: Martin Petersen
Zuschauende: 40.300 Zuschauende in der Heinz von Heiden Arena