Profis, Klub

96-Spielerfrauen unterstützen Kinderkrankenhaus-Wunsch-Aktion

Tolles Projekt der Frauen und Freundinnen unserer 96-Profis: In der Vorweihnachtszeit unterstützen sie gleich zweimal das Kinderkrankenhaus auf der Bult. Am Montagnachmittag wurde die erste Aktion in die Tat umgesetzt.

Wünsche erfüllen für kleine Patienten
Jedes Kind hat Wünsche – vor allem zu Weihnachten. Das gilt auch – und womöglich besonders – für die Kinder, die die vielleicht schönste Zeit des Jahres nicht im Kreise ihrer Lieben verbringen können. So geht es den kleinen Patienten, die in der geschlossenen Station des Kinderkrankenhauses auf der Bult psychotherapeutisch betreut werden, viele von ihnen können die Klinik nicht einmal an Heiligabend verlassen. Ihre Weihnachtswünsche haben die sechs- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen vor einigen Wochen zu Papier gebracht. Diese Zettel wurden an einer eigens dafür in der Galerie Luise aufgestellten Litfaßsäule aufgehängt – und alle Passanten sind herzlich dazu aufgerufen, einen Wunsch abzunehmen und ihn zu erfüllen.

96-Spielerfrauen unterstützen die Aktion
Darauf wurde Anne-Kathrin Ertl, die Freundin von 96-Linksverteidiger Matthias Ostrzolek, aufmerksam. Sie machte die Wunschzettel-Aktion in der gemeinsamen WhatsApp-Gruppe der Frauen und Freundinnen unserer 96-Profis zum Thema – und erntete durchweg positive Resonanz. "Die Mädels haben direkt gesagt: 'Super-Sache – wir sind auf jeden Fall dabei'", berichtet sie. Acht Spielerfrauen waren schließlich am Montagnachmittag persönlich vor Ort.

Aber: Sie nahmen insgesamt 20 Wünsche entgegen, denn alle anderen Frauen, die nicht dabei sein konnten, wollen die Aktion dennoch unterstützen.

"Es geht nicht um große Wünsche"
Amalie von Schintling-Horny, Vorstandsreferentin des Kinderkrankenhauses auf der Bult, begleitete den Termin höchstpersönlich. Sie erklärt, dass die Kinder häufig von ganz einfachen Dingen träumen:

"Es geht nicht um große Wünsche. Manchmal ist der Teddybär, an dem man sich festhalten kann, für ein Kind selbst viel mehr wert als große materielle Dinge." So ist die Sehnsucht nach Plüschtieren ebenso auf den Zetteln verbrieft wie das einfache Bedürfnis nach einem Tuschkasten oder einem Satz Federbälle. "Wir versuchen in der Therapie die Kreativität und das Sportliche zu fördern. Dazu passen diese Wünsche", so von Schintling-Horny. Aber natürlich ist es auch nicht verkehrt, wenn ein Kind sehr gern eine bestimmte DVD oder ein Hörspiel haben möchte.

"Wissen, dass es uns gut geht - wollen auch anderen etwas Gutes tun"
Und so geht es weiter: Jede Wunscherfüllerin besorgt nun ihr individuelles Geschenk und gibt es – weihnachtlich verpackt – wieder in der Galerie ab, damit alle Pakete an Heiligabend gesammelt den Weg auf die Bult finden. "Wir wissen, dass es uns sehr gut geht, deswegen können und wollen wir auch anderen etwas Gutes tun. Ziel ist es, dass alle Zettel abgenommen und alle Wünsche erfüllt werden", erklärt Ertl. Wer sich beteiligen möchte, darf es ihr und ihren Mitstreiterinnen also sehr gern gleichtun.

Waffelverkauf am 9. Dezember
Und das soll es noch nicht gewesen sein, denn ein zweites Projekt ist schon fest eingeplant: Am 9. Dezember sind die 96-Frauen noch einmal in der Galerie Luise zu Gast. Von 13 bis 15 Uhr verkaufen sie – ganz klassisch und passend zur Weihnachtszeit – Waffeln. "Ganz Hannover ist herzlich willkommen, bei uns vorbeizuschauen – und die 96-Fans natürlich besonders", so die gemeinsame Einladung der Spielerfrauen. Die Einnahmen sollen erneut dem Kinderkrankenhaus auf der Bult zukommen.