Profis

Auf zum ersten Heimsieg!

Nach fast 19 Jahren treffen wir im Niedersachsenduell wieder auf den VfL Osnabrück. Die Statistik spricht für unsere Roten. Was sonst noch wichtig ist vor dem Heimspiel gegen die Elf von der Bremer Brücke, steht in unserem Vorbericht.

Mit einer Leistung wie in Dresden wollen unsere Roten am Sonntag gegen Osnabrück nachlegen.

Formcheck: Nach dem überzeugenden Sieg bei Dynamo Dresden hoffen natürlich alle 96er auf den ersten Heimsieg der Saison. Bisher hat die Mannschaft von Mirko Slomka neun Punkte in der Fremde und zwei zu Hause geholt. Am Sonntag soll es mit dem ersten Dreier klappen. Der VfL Osnabrück hat schon bewiesen, dass sie sowohl zu Hause, als auch in der Fremde gewinnen können. Die Elf von der Bremer Brücke holte bislang sieben ihrer zehn Punkt zu Hause und besiegte den SV Sandhausen auswärts. Ein kleiner Abwärtstrend ist allerdings derzeit bei der Mannschaft von Trainer Daniel Thioune zu erkennen. Der VfL holte nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen.

Faktencheck:

  • Hannover 96 und der VfL Osnabrück treffen zum 17. Mal in der 2. Liga aufeinander.

  • Unsere Roten sind seit fünf  Duellen mit dem VfL ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis) – zuletzt gab es im Februar 2001 ein 1:1-Remis.  

  • Erstmals seit Oktober 2015 war unser Sechser Marc Stendera beim 2:0 in Dresden in einem Spiel an zwei Toren direkt beteiligt. Damals erzielte er für Eintracht Frankfurt gegen uns einen Doppelpack.

Personalcheck: Die Hoffnung war groß, aber leider wird Linton Maina auch gegen Osnabrück fehlen. Linton musste das Training am Freitag aufgrund einer Stressreaktion im Oberschnekel abbrechen. Auch Sebastian Soto steht Mirko Slomka nicht zur Verfügung. Er ist verletzt mit einer starken Prellung am Knöchel von der U23-Nationalmannschaft der USA zurückgekehrt. Hinzu kommt der Ausfall von Sebastian Jung, der zwar Teile des Mannschaftstrainings diese Woche absolviert hat, aber noch keine Option für den Kader ist. Bei Dennis Aogo ist noch offen, ob er wieder eine Option für den Kader sein wird. Beim VfL Osnabrück werden weiterhin die Langzeitverletzten Maurice Trapp, Simon Haubrock, Konstantin Engel und Alexander Riemann fehlen. Zudem muss VfL-Trainer Daniel Thioune auf den gelbgesperrten Ulrich Taffertshofer und den rotgesperrten Etienne Amenyido verzichten.