NIEMALSALLEIN

SV Wehen Wiesbaden mit drittem Anlauf in Liga zwei

Der SV Wehen Wiesbaden nimmt einen erneuten Anlauf, sich in der 2. Bundesliga zu etablieren und ist unser Gast am Samstag (Anstoß: 13 Uhr) in der Heinz von Heiden Arena. Was die Hessen zum Rekord-Team der 3. Liga macht, wie sie aus den Startlöchern gekommen sind und auf welchen Spieler besonders aufgepasst werden muss, lest Ihr hier!

/ Profis
Wehen Wiesbaden läuft am Samstag in der Heinz von Heiden Arena auf. (Foto: DFL)

Rekord-Team der 3. Liga
Dem SV Wehen Wiesbaden gelang 2007 erstmals der Aufstieg in die 2. Bundesliga - damals noch aus der Regionalliga. Nach zweijährigem Zweitligaaufenthalt stiegen die Hessen dann in die 3. Liga ab, die zur Saison 2008/09 eingeführt wurde. Danach entwickelte sich der SVWW zum festen Bestandteil der neuen Spielklasse. Ein erneuter Kurzausflug in Liga zwei endete nach der Spielzeit 2019/20 mit dem direkten Wiederabstieg, sodass die Vereinsgeschichte Wehen Wiesbadens aktuell drei abgeschlossene Zweitligajahre inne hat. Auf dem ersten Blick wirken drei Jahre in Liga zwei, wie ein Neuling im Profifußball, doch das Team aus dem Taunus ist die Rekord-Mannschaft der 3. Liga. In der "Ewigen Tabelle" stehen sie mit 726 Punkten einsam an der Spitze. Auf den Plätzen folgen nämlich der VfL Osnabrück mit 655 und Hansa Rostock mit 552 gesammelten Zählern. Außerdem sind auch die 492 absolvierten Drittligaspiele mit Abstand Rekord.

Dritter Anlauf
Nun nimmt die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski den dritten Anlauf, sich in der 2. Bundesliga zu etablieren, obwohl Wiesbaden die letzte Spielzeit auf dem undankbaren vierten Platz beendete. Da die Reserve des SC Freiburg Aufstiegsplatz zwei belegte, aber als Bundesliga-Unterbau nicht aufsteigen durfte, ging es für den Viertplatzierten in die Relegation gegen Arminia Bielefeld. Nach einem 4:0 im Hinspiel war der 2:1-Erfolg im Rückspiel, und damit der Aufstieg, Formsache. Der Aufstiegsschwung hat die Hessen recht ordentlich aus den Startlöchern befördert: Aus den ersten drei Spieltagen holte Wehen sieben Punkte, seitdem ist allerdings auch nur noch einer hinzugekommen, die vergangenen beiden Begegnungen gingen verloren, u.a. am letzten Spieltag mit 0:2 gegen Mitaufsteiger SV Elversberg. Trotz der vier sieglosen Spiele hausiert Wiesbaden auf Platz 14 und hält sich nach sieben Spieltagen fleißig über dem Strich.

Fokus Defensive
Der Fokus der Hessen liegt vorwiegend auf der Defensive. Nach dem FC St. Pauli (vier Gegentore) und Fortuna Düsseldorf (fünf) hat der Aufsteiger - gemeinsam mit 96 - mit acht die wenigsten Gegentore hinnehmen müssen. In den meisten Spielen in dieser Saison hat Trainer Kauczinski auch gleich bis zu fünf Innenverteidiger in seiner Fünferkette ins Rennen geschickt, worunter die Offensive am Ende etwas leidet. Bei sechs geschossenen Toren hat nur der BTSV mit fünf Treffern weniger erzielt. Aber: Auf einen Stürmer der Gäste sollten alle Zweitliga-Verteidiger besonders aufpassen. Ivan Prtajin war in der abgelaufenen Saison mit 15 Ligatreffern Top-Torschütze seiner Mannschaft, ligaweit landete er damit auf Rang drei. Auch in dieser Spielzeit machte der Kroate bereits auf sich aufmerksam, indem der bullige Mittelstürmer zwei der sechs bisherigen Ligatore schoss oder unter dieser Woche am Mittwoch beim 2:3 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Titelverteidiger RB Leipzig einen Doppelpack erzielte.

NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen