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Der Trainer hat zu mir gesagt: "Mach einfach!"

Nach dem 3:0 gegen den Karlsruher SC sprechen Husseyn Chakroun, Benedikt Pichler und Mustapha Bundu über die 90 Minuten in der Heinz von Heiden Arena. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Christian Eichner ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Ich fand, dass wir bis zu Minute 30 eine Kontrolle drin hatten. Wo wir auch zwei bis drei gute Gelegenheiten ausgespielt haben. Danach war der KSC besser drin. In der Halbzeit wollten wir dann was verändern. Wir wollten das Tempo hochhalten. Das ist uns zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht direkt gelungen. Es war ein Spiel, wo wir auch wussten, dass wir geduldig sein müssen. Mit dem Tor zum 1:0 wussten wir dann, dass das Spiel noch mehr auf unsere Seite fallen könnte, weil der Gegner mehr machen musste. Dann haben wir es mit 3:0 entschieden.

KSC-Coach Christian Eichner: Wenn ich das Spiel in zwei Phasen einteile, dann wird man das aus meiner Sicht nachvollziehen können. Wir haben uns sehr auf die Defensive fokussiert. Der Gegner hat einen Tick mehr den Ball gehabt, ein bisschen gefährlicher gewirkt. Es gab die eine Chance zum Einschuss in der ersten Halbzeit. Das hat noch nicht funktioniert für 96. Nach 20 Minuten bis zur Pause war es aus meiner Sicht ausgeglichen. Anfang der zweiten Halbzeit müssen wir dann in Führung gehen. Dann aber fällt das Tor für Hannover, es folgt direkt das zweite Tor. Dann wird es schwer und es wurde noch der Deckel draufgemacht.

96-Torschütze Husseyn Chakroun: Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, hier zu treffen. Vor dem Spiel hatte ich mir das für den heutigen Tag schon erträumt. Dass es einfach so funktioniert hat, ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Den Rutscher als Jubel hatte ich mir auch schon gedacht. Den hatte ich lange nicht mehr gemacht. Der Trainer hat zu mir vor der Einwechslung gesagt: "Mach einfach!". Wir versuchen einfach, das durchzuziehen, was er immer wieder betont: konsequent zu bleiben und unseren Plan durchzuziehen. Das hat heute gut geklappt.

96-Torschütze Benedikt Pichler: Von der Tribüne zuzusehen, ist, glaube ich, für einen Fußballer immer unschön. Da staut sich natürlich was auf. Umso besser ist es, dass es beim Comeback so kommt und ich der Mannschaft direkt helfen konnte mit meinem Tor, mit meiner aufgestauten Energie. Wir haben heute wieder gezeigt, dass unsere Kaderbreite Spiele entscheiden kann. Das freut natürlich alle von uns. Überragend, dass Noel Aseko mich nach seinem Sprint dann noch sieht und den Ball so reinsteckt, da hat er einen dicken Schmatzer von mir bekommen. Es war das erwartet schwere Spiel, aber ich bin froh, dass wir gewonnen haben.

96-Torschütze Mustapha Bundu: Ich musste die vergangenen Wochen geduldig sein. Aber es ist eine Mannschaftssportart. Das Wichtigste ist immer, die Ergebnisse einzufahren. Ich wusste immer, ich werde die Tore machen. Heute war es soweit. Das bedeutet mir viel, das zuhause vor den Fans zu tun und meinem Team zu helfen. Es werden auch weitere Tore von mir kommen. Es war ein toller Sieg, die Ersatzspieler haben einen starken Job gemacht und es mitentschieden. Es war auch eine tolle Vorlage von Maurice.

Husseyn Chakroun am Sky-Mikrofon.
Husseyn Chakroun nach dem Abpfiff (Foto: 96/Redaktion)
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