50. Live-Show
Unter der Moderation von YouTuber und Streamer Gamerbr0ther teilte sich Leopold unter anderem die Bühne mit dem Ex‑Profi und Rekordtorschützen der 2. Bundesliga, Simon Terodde (177 Tore). Komplettiert wurde die Runde vom ehemaligen Geschäftsführer Sport des SSV Jahn Regensburg, Achim Beierlorzer, dem Geschäftsführer Sport des SC Paderborn, Sebastian Lange, sowie Sportjournalist Patrick Berger.
Das Talkshow-Format wurde im Jahr 2022 ins Leben gerufen und wird auf der Streaming Plattform Twitch live übertragen. Leopold durfte einer durchaus besonderen Ausgabe des Fußball-Talks beiwohnen: Die Ausgabe im Gewerbehof "Alte Farbwerke" in Düsseldorf war die 50. und somit eine Jubiläumsfolge.
Lest hier die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Enzo Leopold über …
… das Spiel gegen Dresden:
"Dresden hat es gut gemacht, sie waren top eingestellt. Bei uns haben leider ein paar Prozent gefehlt. Es war ein schwieriges Spiel. Dresden hat von Anfang an Druck gemacht und wir sind nicht in unser Spiel reingekommen. Wir sind in dieser Saison bekannt dafür, attraktiven, nach vorne gerichteten Fußball mit vielen Chancen zu spielen. Das haben wir in der ersten halben Stunde nicht geschafft. Nach 30, 35 Minuten wurde es besser, wir wurden dominanter, haben es aber nicht geschafft, klare Torchancen herauszuspielen. Dresden hat sehr gut verteidigt an dem Tag. So müssen wir mit dem Punkt leben. Wir wollten mit vier Siegen im Rücken auch den fünften in Folge holen. Es hat nicht gereicht, jetzt müssen wir am Samstag wieder angreifen."
… die Aussage, "böse Zungen" würden behaupten, er sei nur aufgrund des Kaderumbruchs Kapitän geworden:
"Das müssen wirklich sehr böse Zungen sein (lacht). Ich kenne Hannover und das Umfeld sehr gut. Ich glaube, dass ich die letzten Jahre eine gute Entwicklung gemacht und immer mehr Verantwortung übernommen habe. Sehr nette Zungen behaupten auch, dass ich das ganz gut als Kapitän mache (lacht)."
… seine persönliche Entwicklung im Kapitänsamt:
"Es ist schon eine Umstellung, Kapitän zu sein und die Mannschaft als Erster aufs Feld zu führen. Es ist aber auch ein Privileg und ein geiles Gefühl. Gleichzeitig eine Herausforderung, die man annehmen und an der man wachsen muss. Ich glaube, das habe ich bisher ganz gut gemacht."
… den vorherigen Kapitän Ron-Robert Zieler, der zum 1. FC Köln gewechselt ist:
"Ron und ich waren, als er noch in Hannover war, gute Freunde. Wir haben uns danach noch ein paar Mal ausgetauscht und er hat mir einige gute Tipps gegeben. Konkret: Im Kapitänsamt darf man den Jungs auch mal sagen, wenn etwas nicht so gut läuft. Hier habe ich sicher Entwicklungspotenzial, aber an der Aufgabe kann man wachsen."
… Cheftrainer Christian Titz:
"Die Spielweise, die er etabliert hat, ist sehr gut. Sie kommt auch mir persönlich entgegen, weil wir viel den Ball haben und dominant auftreten wollen. Ich freue mich, dass er bei uns ist. Zu ihm als Person: Er nimmt auch immer die Jungs mit, die gerade weniger Einsatzzeiten sammeln, weil er weiß, dass jeder für eine Mannschaft wichtig ist. Da macht er wirklich einen guten Job."
… die Tabellensituation:
"Es gab in dieser Saison viele Spiele, die wir nicht über 90 Minuten in der gleichen Konstanz gestaltet haben. In der Hinrunde hatten wir sicher dre bis vier Spiele, in denen wir über 60, 70 Minuten eigentlich die dominantere Mannschaft waren, aber hinten raus noch vermeidbare Gegentore gefangen haben. Als Beispiel: In Münster bekommen wir beim Stand von 2:0 in der Nachspielzeit zwei Gegentore und lassen somit zwei Punkte liegen. Das ist uns zu oft passiert und nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass wir uns hier stabilisiert haben."
… seine Vertragssituation:
"Es ist so, dass der Fokus für mich wirklich auf den nächsten Wochen liegt. Ich möchte mit Hannover so erfolgreich sein, wie es nur geht. Da kann ich meinen Fokus nicht auf Dinge legen, die im Mai oder etwas früher entschieden werden."