Teil des vergangenen Kaders
"Ich habe die Spiele sehr genossen", erklärt der 21-Jährige. In der zurückliegenden Länderspielperiode wurde Okon nach längerer Abwesenheit für die Testspiele der südafrikanischen Nationalmannschaft gegen Panama nominiert. Zwar lief es mit einem 1:1-Remis und einer 1:2-Niederlage sportlich nicht ganz rund, dennoch zieht unsere Nummer 20 ein positives Fazit. "Das Team ist grundsätzlich in einer guten Verfassung", betont er und erläutert, was für ihn eh erstmal im Vordergrund steht: "Es fühlt sich einfach gut an, für das eigene Land zu aufzulaufen - gerade vor den eigenen Fans."
Nominierung als Zeichen
Natürlich hat die Nominierung für die vergangenen Testspiele auch eine weitere bedeutende Ebene für Okon. Wenn im Sommer die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada steigt, möchte er Teil des südafrikanischen Kaders sein. Dass Nationaltrainer Hugo Broos nun auf Okon zählte, darf gewiss als positives Zeichen vernommen werden. "Ich glaube, meine Chance, Teil des WM-Kaders zu sein, ist aktuell nochmal höher, als vor ein paar Monaten. Auch deswegen bin ich glücklich, in den vergangenen Wochen die Chance bekommen zu haben, mich in der Nationalmannschaft zu zeigen", weiß der 96-Defensivakteur selbst.
Starke 96-Leistungen als Basis
Für ihn Antrieb und Motivation, die Chancen den WM-Traum zu verwirklichen, weiter zu steigern. Dafür natürlich unumgänglich: Starke Leistungen im 96-Trikot. "Wenn ich weiter hart an mir arbeite und mich bei 96 weiter beweise, dann erhöht das meine WM-Chancen auch nochmal. Das bedingt sich einfach", weiß er ganz richtig.
Und: Natürlich hat Okon auch mit seinen 96-Teamkollegen noch etwas vor in dieser Saison. Sechs Spiele stehen noch aus, die Mannschaft von Cheftrainer Christian Titz spielt oben in der Tabelle mit. "Ich meine, wir kämpfen hier bei 96 auch in einer wichtigen Phase, die Punkte zu holen und Siege einzufahren. Darauf liegt gerade auch mein Fokus", macht Okon deutlich.
Klare Prioritätenverteilung
So ordnet er auch die Aufgaben der kommenden Wochen und Monate. "So sehr ich von der WM träume - das Thema steht dann für nach der Saison an. Und in der Zwischenzeit gebe ich einfach weiter Gas", sagt er erwachsen. Dann kann er bestimmt nicht nur die 96-, sondern auch die südafrikanischen Spiele in der vor ihm liegenden Zeit genießen.
nik