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So katapultierte sich Bastian Allgeier in die Startelf

Drei Punkte in Bielefeld, der zweite Derbysieg in dieser Saison und zuletzt der wichtige Erfolg in Darmstadt - einer, der in all diesen Partien auf dem Platz mitgewirkt hat, war Bastian Allgeier. Der Verteidiger ist seit vergangenen Sommer für 96 im Einsatz und seit einigen Wochen in der Defensive gesetzt. Nun hat er selbst auf seine Entwicklung geblickt.

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Bastian Allgeier führt im Heimspiel den Ball.
Bastian Allgeier absolvierte fünf der letzten sechs Spiele über 90 Minuten. (Foto: 96/Kaletta)

Zuletzt Stammspieler
Es wird eine spannende Partie am Samstagabend, wenn der SC Paderborn in der Heinz von Heiden Arena zum Flutlichtspiel um 20.30 Uhr gastiert. Das liegt auch daran, dass an diesem Abend die punktgleich erfolgreichsten Teams der laufenden Zweitliga-Rückrunde aufeinandertreffen. Da fällt einem sicherlich schnell das Motto "Never change a running system" ein - und einer findet sich in diesem punktereichen 96-Team in den vergangenen Wochen immer wieder: Bastian Allgeier. Fünf der letzten sechs Zweitliga-Spiele absolvierte Allgeier über die vollen 90 Minuten, auch zum Auftakt in die zweite Halbserie in Kaiserslautern stand er über die gesamte Distanz auf dem Feld. "Ich bin natürlich glücklich, dass gerade die letzten Wochen so gut gelaufen sind", freut sich unsere Nummer 17.

"Ich habe meine Rolle akzeptiert"
Auch in der Hinrunde sammelte er erste Einsätze im 96-Trikot, konstant zum Zug kam er in der ersten Saisonhälfte aber noch nicht. Fünf Auftritte verbuchte Allgeier. Selbstverständlich hätte der junge Verteidiger selbst gerne öfter auf dem Rasen unterstützt, doch unruhig wurde er nicht. Ganz im Gegenteil: Er wusste seine Situation einzuschätzen. "Ich bin aus dem verglichen kleineren Ulm zu einem solch großen Verein wie Hannover 96 gewechselt, das war für mich ein großer Schritt. Ich wusste, dass ich geduldig sein und auf meine Chance warten muss", ordnet er ein und erklärt weiter: "Ich habe meine Rolle akzeptiert und mich schnell integriert. Es ist ganz wichtig, auch hinter der Mannschaft zu stehen und zu supporten, wenn man gerade nicht am Zug ist." Dennoch gesteht er natürlich, dass es, "so wie es jetzt ist, dass ich viel spiele, natürlich schöner für mich ist. Ich bin froh, wie es sich in den letzten Wochen entwickelt hat und kann es dem Trainer und der Mannschaft mit ganz guten Leistungen zurückzahlen.“

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, arbeitete der gebürtige Badener konzentriert an seinem Spiel, um im passenden Moment da zu sein. "Sicher kann man sich nie sein. Man wartet natürlich auf den Moment, dass man die Chance bekommt. Wenn sie dann da ist, will man sie nutzen", verrät er. Sein konstantes Engagement zahlt sich derzeit aus, er hat seine Chance definitiv genutzt. Auch das Ergebnis seines Lernwillens. "Ich denke, dass ich mich in Hannover gut entwickelt habe. Ich habe mit dem Trainerteam viel an der Robustheit, Zweikampfstärke, meinem Kopfballspiel und am Timing gearbeitet, auch der Cheftrainer hat viel mit mir gesprochen. Das tut mir gut. Und über die Spiele habe ich mir Sicherheit geholt – und natürlich Selbstvertrauen." Sein großes Pfund außerdem: "Mit meiner Schnelligkeit kann ich der Mannschaft helfen, die Tiefe des Gegners rauszunehmen."

Mit Rückenwind gegen Paderborn
Das hat zuletzt Darmstadt am vergangenen Samstagabend zu spüren bekommen. Wie auch seine Mitspieler legte Allgeier einen starken Auftritt hin. Mit diesem Rückenwind soll nun gegen Paderborn an den Erfolg angeknüpft werden. "Das Spiel gegen Darmstadt hat uns sehr gutgetan, das war echt überzeugend und dominant von uns. Das gibt Selbstvertrauen und wir können auch gegen Paderborn mit breiter Brust ins Spiel gehen", analysiert er. Dennoch ist er sich auch bewusst: "Wir sind von uns überzeugt, aber es wird eine ähnlich gute Leistung benötigen, na klar." Schon jetzt hat "Basti" aber seinen Teil zum "Running system" beigetragen.
nik

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