Nachwuchs

U23: "Dem VfL in die Suppe spucken"

Am heutigen Freitag steht für die U23 ein knackiges Duell auf der Agenda: um 18 Uhr empfangen die Jungs von Coach Michael Krüger die "Zweite" vom VfL Wolfsburg. An der Seitenlinie der Gäste steht mit Valérien Ismaël ein alter Bekannter. 

Vorfreude bei 96
Bei der U23 ist die Stimmung deutlich besser als noch in der Vorwoche. Kein Wunder, nach zwei Niederlagen in Serie gab es am vergangenen Freitag endlich wieder einen Dreier und der wurde ganz besonders genossen. Beim Aufsteiger TSV Schilksee lagen die jungen Roten nämlich lange Zeit mit 0:1 hinten, schafften aber erst in der Nachspielzeit - trotz deutlicher Überlegenheit besonders in der zweiten Halbzeit - den Ausgleich. 

Als dann auch noch der Siegtreffer wenige Sekunden vor dem Abpfiff fiel, "war das sehr emotional", erinnert sich Trainer Michael Krüger, der sich nicht nur wegen des jüngsten Erfolgserlebnisses auf die nächste Aufgabe in der Liga freut. Wieder mit mehr Selbstbewusstsein ausgestattet geht es am heutigen Freitag ins Duell mit dem VfL Wolfsburg. "Sie sind klarer Favorit in der Liga, mit dem Saisonstart aber sicher nicht ganz zufrieden", glaubt der 96-Coach mit Blick auf die Resultate des Gegners. Um die Qualität der jungen "Wölfe" gibt es gleichwohl keine Diskussion, folgerichtig erwartet man im NLZ auch eine Partie auf hohem Niveau. 

Schlechte Chancenverwertung beim VfL
In Wolfsburg freut man sich zwar über das anspruchsvolle eigene Spiel, eingetrübt wird das Ganze aber mit Blick auf die zählbare Ausbeute. Aus den letzten beiden Partie holte der VfL nur einen Punkt, erwähnen muss man aber, dass die zwei Siege, die die Truppe vom Ex-96er Valérien Ismaël eingefahren hat, jeweils deutlich waren (5:0 in Norderstedt, 4:0 gegen den Hamburger SV II). "Letzte Woche haben wir wieder eine starke Leistung gezeigt. Aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt", nennt der Wolfsburger Trainer die Gründe für die 0:1-Pleite bei Eintracht Braunschweig II vom vergangenen Freitag.

"Dass man in Wolfsburg sicher schon ein bisschen unter Druck steht, wollen wir für uns ausnutzen und ihnen in die Suppe spucken", lässt Michael Krüger erst gar keine Zweifel daran aufkommen, wohin die Reise heute im Beekestadion gehen soll. 96 will mit Stabilität den Gegner bearbeiten und die eigenen Stärken in der Offensive ausspielen. Beim TSV Schilksee sind sie zwar erst in der Schlussphase gewinnbringend zum Tragen gekommen, das Sprichwort "Besser spät als nie" gibt's aber auch nicht umsonst.
mi 

Anpfiff der Partie ist Freitag, 28. August um 18 Uhr im Beekestadion. 

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