Nachwuchs, Leistungsbereich

Junioren bei der Hertha: U19 gewinnt 5:0, U17 verliert 0:4

Unsere U19 hat sich am Samstagmittag mit einem deutlichen 5:0-Sieg gegen Hertha BSC durchgesetzt. Die U17 war früher am Tag ebenfalls beim Nachwuchs aus der Bundeshauptstadt zu Gast und unterlag mit 0:4.

U19: Alles gut
Wenn man beim amtierenden deutschen Meister mit 5:0 gewinnt, dann kann auf dem Platz nicht alles schlecht gewesen sein. Und das war es dann natürlich auch nicht bei der U19, die sich diesen deutlichen Sieg redlich verdient hatte. "Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, war einfach super", lobte Trainer Stephan Schmidt, der schon nach drei Minuten das erste Mal jubeln konnte. Da traf Soto zum 1:0 für die jungen Roten, nach 10 Minuten stand es sogar schon 2:0. "Die Tore waren toll herausgespielt", fand Schmidt auch nach dem 3:0, das erneut Soto nach einer knappen halben Stunde schoss (28.).

Starker Auftritt gegen einen guten Gegner
Im Grunde wäre die Partie spätestens da schon gelaufen gewesen sein können, das war aber nicht so. "Dass Hertha eine richtig gute Offensive hat, haben sie heute gezeigt. Wir müssen uns bei Kilian (Neufeld, Anm. d. Red.) bedanken, er hat mit ein paar tollen Paraden die Null festgehalten", lobte der Coach seinen Schlussmann, aber auch den Rest des Team. "Das war heute eine in allen Belangen gute und geschlossene Mannschaftsleistung, nach vorne wie nach hinten", sagte er nach Abpfiff. Zuvor durfte er sich noch über Tore von Aytun (50.) und Beck (84.) freuen, die das Selbstbewusstsein vor dem Duell mit dem Tabellenführer FC St. Pauli am kommenden Freitag noch ein bisschen mehr wachsen haben lassen dürften. 
mi

Statistik:


Hertha BSC: Klatte - Kastrati, Ziemer, Rekik, Tamim (76. Gurschke) - Albrecht (80. Morgenstern), Ramic - Gözüsirin, Gündogdu (57. Ngankam), Braun - Werthmüller (64. Chung)

Hannover 96:
Neufeld - Klar, Beckenbauer, Aytun - Walbrecht, Rufidis (84. Kummer), Dzafo, Tomic (79. Beck), Truemner - Stehle (81. Damer), Soto

Tore: 0:1 Soto (3.), 0:2 Dzafo (10.), 0:3 Soto (28.), 0:4 Aytun (50.), 0:5 Beck (84.)

Gelbe Karten: Rekik, Albrecht/ Rufidis, Beckenbauer

Schiedsrichter: Allwardt (Kritzmow)

Zuschauer: 87

U17: Von Qualität geschlagen
Manchmal muss man einfach unumwunden zugeben, dass der Gegner besser war. Und das tat Mike Barten nach der 0:4-Niederlage gegen den Nachwuchs von Hertha BSC auch. "Wir sind nicht gut reingekommen und dann hinterher gelaufen", sagte er über die Anfangsphase, in der Berlin die Weichen schnell auf Heimsieg stellte. Nach 7 Minuten stand es durch einen Doppelschlag von Herthas Ameti (3./ 7.) bereits 0:2 aus Sicht der Hannoverschen U17, die erst nach rund 20 Minuten etwas besser in die Partie fand. Barten sah, "dass wir es bis zur Halbzeit besser zurecht kamen, weil die Jungs da umgesetzt haben, was wir vorher besprochen hatten". Und gab es auch Torchancen, die aber mangels der notwenigen Abgeklärtheit und Übersicht ungenutzt blieben. 

Abhaken
Nicht nur, weil die Hausherren kurz nach Wiederanpfiff zum 0:3 trafen (44.), schien der 96-Zahn gezogen zu sein. "Wir haben wirklich nur in den zwanzig Minuten vor der Pause mithalten können, danach hatten wir der Klasse des Gegners nicht viel entgegenzusetzen", räumte der Coach ein, der nach 55 Spielminuten noch das 4:0 und den dritten Treffer von Herthas Ameti zur Kenntnis nahm. Für die U17 gilt es jetzt, das Gastspiel in der Bundeshauptstadt abzuhaken und nach vorne zu blicken. Bereits am Mittwoch geht es nämlich mit dem Pokalmatch beim JFV Calenberger Land weiter, am Sonntag ist dann in der Liga der Nachwuchs von Holstein Kiel in Hannover zu Gast.
mi

Statistik:

Hertha BSC: Schubert - Williams, Kesik (57. Kujovic), Dardai, Netz - Gollombeck (63. Ebert), Dirkner, Ameti (74. Kahl), Winkler (57. Tomerius) - Tekin, Haxha 

Hannover 96:
Kokott - Rutkowski, Kutluhan (74. Yattoma), Glombitza, Oppie- Keissoglou, Bas, Franke, Mügge (70. Warnecke) - Oduah  (74. Pohlmann), Gorny (68. Frees)

Tore: 1:0 Ameti (3.), 2:0 Ameti (7.), 3:0 Gollombeck (44.), 4:0 Ameti (55.)

Gelbe Karten: - / Bas, Kutluhan, Yattoma

Schiedsrichter: Wienefeld (Hamburg)

Zuschauer: 100