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Havard Nielsen: "Es war ein Willensspiel"

Nach dem Remis in Kiel sprechen Havard Nielsen, Cedric Teuchert sowie die Trainer Stefan Leitl und Marcel Rapp über die 90 Minuten im Holstein-Stadion.

Havard Nielsen nach einem Zweikampf in Kiel (Foto: IMAGO/Hübner)

96-Stürmer Havard Nielsen: Es war auf jeden Fall ein Willensspiel. Es ging viel um Leidenschaft, die Spieler wollten alles aus sich rausholen, bevor es jetzt in die Pause geht. Heute war ein typisches Hinrundenendspiel, bei dem vor allem die Einstellung gezählt hat. Wir haben alles aus uns rausgeholt - ein Auswärtspunkt in Kiel ist okay. Die 28 Punkte fühlen sich insgesamt gut an.

96-Stürmer Cedric Teuchert: Ich freue mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Auch sonst können wir zufrieden sein. Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch. Mit unserem Hinrundenergebnis können wir ebenso zufrieden sein. Es ist immer sehr unangenehm, gegen uns zu spielen. Darauf werden wir in der Rückrunde aufbauen. Wir können jetzt mit einem guten Gefühl die Urlaubszeit genießen.

96-Chefcoach Stefan Leitl: Die Kieler sind richtig gut in die Partie gekommen. Folgerichtig fällt auch das 1:0. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie dann zurückkommt. Das zeugt davon, dass Rückschläge uns nicht aus der Bahn werfen. Es war insgesamt ein gutes und intensives Fußballspiel. Wir hätten gern drei Punkte mitgenommen, hätten in der Nachspielzeit fast den Lucky Punch setzen können. Trotzdem war es insgesamt ein gerechtes Unentschieden. Die Gelb-Rote Karte ist eine emotionale Sache. Das darf mir dann nicht passieren. Aber: Schaut Euch bitte die Bilder an. Ich glaube, die sprechen für sich.

Kiel-Cheftrainer Marcel Rapp: Es war alles in allem ein gerechtes Unentschieden. Es gab auf beiden Seiten die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. So war es für uns ein Punktgewinn gegen eine gute Mannschaft aus Hannover.