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Havard Nielsen: "Haben immer das Gefühl, dass wir unsere Chancen noch kriegen"

Nach dem Heimpunkt gegen Hertha BSC sprechen die beiden Torschützen Havard Nielsen und Andreas Voglsammer sowie Vorlagengeber Phil Neumann über die 90 Minuten in der Heinz von Heiden Arena. Außerdem ziehen die Cheftrainer Stefan Leitl und Pal Dardai ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Stefan Leitl: Hertha hat es gut gemacht. Sie haben uns hoch gepresst, mussten aber auch viel investieren. Sie haben immer wieder nachgeschoben – die Räume waren an. Wir hätten vielleicht auch mal den einen oder anderen Gegner vertikal überspielen können – das haben wir in der ersten Hälfte nicht gemacht. In unserer Entscheidungsfindung und unserem Passspiel waren wir nicht so gut. Deshalb haben wir dann 0:2 zurückgelegen. Kompliment an die Jungs, wir waren sehr stabil in der zweiten Hälfte, wir hatten ein gutes Gegenpressing und haben das Spiel komplett in die Hälfte von Berlin verlagern können. Halste spielt beim 2:2 einen überragenden Ball, es ist auch ein überragender Laufweg von Vogi. Ich glaube, dass die Jungs in den letzten Wochen viel richtig gemacht haben und wir schwer zu bespielen sind. Wir sind mit der Entwicklung zufrieden, aber wir hätten heute gerne zwei Punkte mehr gehabt. Das wäre auch möglich gewesen.

96-Torschütze Havard Nielsen: Hertha hat es gut gemacht und uns mit Tempo angelaufen. Klar ist, dass wir es in der ersten Halbzeit ruhiger ausspielen können. Das haben wir in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht. Dann kommt das Stadion mit, dann kommen die Zuschauer mit. Nach dem 2:1 wussten wir, dass noch was geht. Bei meinem Tor war es eine Top-Vorlage von Phil Neumann. Wir hatten natürlich das Ziel, die drei Punkte hier zu behalten. Aber es ist gut, dass wir nach 0:2-Rückstand Charakter zeigen, daher fühlt sich das Unentschieden ganz okay an. Wir haben immer das Gefühl, dass wir unsere Chancen noch kriegen, wenn wir dranbleiben bis zum Schluss.

96-Torschütze Andreas Voglsammer: Das Tor ist als Ex-Unioner natürlich Balsam für die Seele. Ein absoluter Weltklasse-Ball von Marcel Halstenberg, das kann er halt. Wir haben ein paar Minuten vorher noch besprochen, dass er den Ball so probieren soll. Ich finde nicht, dass wir in der ersten Halbzeit komplett unterlegen waren - sie schießen dreimal aufs Tor und machen zwei Tore. Unsere Mentalität und wie wir zurückkamen, war natürlich überragend. Wir wollten auch noch das dritte machen, aber man muss natürlich auch aufpassen, sich keinen Konter mehr fangen. Das gehört alles zum Lernprozess.

96-Vorlagengeber Phil Neumann: Unser Anspruch war schon, das Spiel heute zu gewinnen. Leider sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen und haben viele Bälle leichtfertig verloren. Hertha geht mit zwei Chancen direkt in Führung, dann war es schwer, zurückzukommen. Mit einer deutlich besseren zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt aber verdient. Wir haben uns die Gegentore selbst zuzuschreiben, ansonsten standen wir schon gut. In der zweiten Halbzeit haben wir vieles besser gemacht, konnten stetig Druck machen und haben uns Torchancen herausgespielt. Uns war klar, dass wir nach einem Anschlusstor alle Chancen haben. Bei der Vorarbeit zum 2:1 wollte ich mir einfach mal ein Herz nehmen, das hat gut geklappt. Ich habe von Cedric Teuchert in der Kabine schon einen Lucio-Spruch bekommen…

96-Torschütze Havard Nielsen nach dem Spiel (Foto: 96/Redaktion)
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