Aktuelle Form
Der 1. FC Magdeburg steckt weiterhin im Abstiegskampf. Nach 19 Spieltagen stehen die Blau‑Weißen mit 20 Punkten auf Tabellenplatz 14 – nur einen Zähler über dem Strich. Besonders schmerzhaft war zuletzt die 1:2‑Niederlage im Ostderby gegen Dynamo Dresden, die einen zuvor aufgebauten Positivlauf stoppte: Vor der Pleite hatte der FCM fünf Spiele in Serie nicht verloren und sich damit etwas Luft im Tabellenkeller verschafft.
Gegen Dresden wurde das Team um Trainer Petrik Sander jedoch jäh zurückgeworfen. Zwar gelang durch Mateusz Zukowski ein Traumstart, doch erneut führten Konzentrationsschwächen bei Standards zu Gegentoren – ein Muster, das Sander klar benannte. Im Anschluss verpasste Magdeburg mehrere Chancen auf den Ausgleich, unter anderem durch Zukowski und Mathisen.
Trotz des Rückschlags bleibt die Stimmung kontrolliert: Sander will "nicht die Keule herausholen", sondern schnell zur Tagesordnung übergehen, denn das nächste Duell gegen die Roten aus Hannover steht an. Die letzten Wochen zeigen jedoch, dass der FCM Entwicklungsschritte gemacht hat. Besonders der deutliche 3:0‑Auswärtssieg in Braunschweig zum Rückrundenauftakt hatte Mut gemacht und demonstriert, dass Magdeburg sich grundsätzlich offensiv wie defensiv stabilisiert hat.
Zentrale Figuren
Der kreative Motor im Magdeburger Spiel bleibt Baris Atik, der seine stärkste Phase der Saison erlebt. In den vergangenen sechs Partien sammelte der 31‑Jährige sieben Scorerpunkte und trug damit maßgeblich dazu bei, dass der FCM sich im Dezember und zum Jahresstart stabilisieren konnte. Atik, setzt seine Mitspieler sauber in Szene und taucht selbst regelmäßig in gefährlichen Abschlussräumen auf. Trainer Petrik Sander lässt seinem Spielmacher dabei große Freiheiten. Ob als Vorbereiter aus dem Halbraum, als Schütze aus der zweiten Reihe oder als Antreiber im Umschaltverhalten: Atik prägt das Magdeburger Offensivspiel wie kein anderer und ist eine der größten Herausforderungen für jede gegnerische Defensive.
Ein weiterer zentraler Faktor im Offensivspiel des FCM ist Mateusz Zukowski, der sich seit seiner Rückkehr aus der Genesungspause nach einer Fußoperation zu einem der gefährlichsten Magdeburger entwickelt hat. Der 24‑Jährige kam vor der Saison von Slask Wroclaw aus der zweiten polnischen Liga und wurde ursprünglich als Linksaußen verpflichtet. Aktuell setzt ihn Petrik Sander allerdings als Mittelstürmer ein – und genau dort blüht Zukowski regelrecht auf. Seit dem Winter ist er der einer der gefährlichsten Angreifer der 2. Bundesliga: Sechs Tore in nur sieben Einsätzen sind eindrucksvoll. Zukowski hat das entstandene Vakuum, das nach dem Abgang von Martijn Kaars zum FC St. Pauli entstanden ist, mit Tempo, Geradlinigkeit und starkem Abschlussverhalten gefüllt. Der Pole ist so, neben Baris Atik, zur wichtigsten Offensivwaffe der Magdeburger gereift.
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Bilanz der letzten drei Spiele
- 3:2 Sieg beim 1. FC Kaiserslautern – 2. Bundesliga
- 3:0‑Sieg bei Eintracht Braunschweig – 2. Bundesliga
- 1:2‑Niederlage gegen Dynamo Dresden – 2. Bundesliga
Team
- Trainer: Petrik Sander
- Kapitän: Dominik Reimann
- Bester Torjäger: Mateusz Zukowski (6 Tore)
- Bester Vorlagengeber: Baris Atik (6 Assists)
- Schnellster Spieler: Alexander Nollenberger (35,30 km/h)
- Topspieler laut kicker: Baris Atik (Ø‑Note 3,00)
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