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Marcel Franke: "Die Stadt und der Klub sind beeindruckend"

In der fünften Ausgabe von "EDDIs Heimspiel - dem KIDS-Magazin" steht Abwehrspieler Marcel Franke im Interview Rede und Antwort. Erfahrt hier, bei welcher Süßigkeit "Franky" nicht widerstehen kann, was Hannover und Dresden gemeinsam haben, und welche Superkraft der 26-Jährige gern hätte.

Seit dieser Saison bei den Roten: Marcel Franke.

Hallo Marcel, herzlich willkommen in Hannover! Hast Du Dich in Hannover schon ein wenig eingelebt?

Marcel Franke (26): Dankeschön! Ja, meine Frau und ich haben vor zwei Wochen ein Reihenhaus in Kirchrode bezogen. In der Umgebung haben wir schon ein paar nette Restaurants gefunden, und mit unserer Hündin sind wir regelmäßig im Tiergarten.

Wie hat sich Dein Wechsel zu 96 gestaltet?

Franke: Nach den ersten Gesprächen mit Mirko Slomka und Jan Schlaudraff war mir sofort klar, dass ich nach Hannover wechseln möchte. Die Stadt, der Klub und das Stadion sind beeindruckend. Ich habe jetzt schon ein paar Jahre in der zweiten Liga hinter mir, und irgendwann will ich auch mal in der Bundesliga spielen. Ich glaube, mit 96 haben wir das Zeug dazu.

Jenna und Marcel Franke erwarten ihr erstes Kind.

Du kommst gebürtig aus Dresden. Kann man die Städte vergleichen?

Franke: Ja, ich denke schon. Es sind keine Metropolen, alles ist recht entspannt. Ich bin mit zwölf Jahren mit meinen Eltern in ein Reihenhaus gezogen, so wie meine Frau und ich jetzt auch. Nach der Karriere möchten wir dann nach Dresden zurück. Wir haben uns dort auch schon ein Grundstück gekauft.

Deine Frau und Du – Ihr werdet demnächst Eltern?

Franke: Ja, genau! Wir wollten immer eine Familie gründen. Ende November ist es endlich soweit, und unsere kleine Tochter macht die Familie komplett. Wir haben jetzt ja auch schon eine vierjährige Hündin, um die wir uns kümmern.

Wie lange seid Ihr schon stolze Hundebesitzer?

Franke: Als ich in meiner zweiten Saison in Fürth gespielt habe, haben wir uns unsere Hündin zugelegt. Ich hatte vorher nicht viel mit Hunden zu tun, aber die Familie meiner Frau hat schon länger Hunde. Ich bin in kürzester Zeit auch zum Hunde-Fan geworden.

Mit 24 Jahren bist Du zu Norwich City nach England gewechselt. Wie war das, als junger Mensch in ein neues Land mit einer etwas anderen Kultur und einer fremden Sprache zu kommen?

Franke: In Norwich spielten damals schon ein paar Deutsche, und nach meinem Wechsel kamen auch noch einige hinzu. Dazu dann noch Spieler mit Bundesligavergangenheit wie zum Beispiel Timm Klose. Das hat die Integration natürlich stark vereinfacht. Ansonsten ist es natürlich eine Erfahrung, die mir viel bedeutet und mich in meiner Karriere auch weitergebracht hat. Leider ist es sportlich nicht so optimal gelaufen, sodass ich nur ein halbes Jahr in Norwich war.

Marcel Franke ist ein Hunde-Fan.

Wie kann man sich das Leben in Norwich vorstellen? Und wie war es für Eure Hündin?

Franke: Die kam natürlich mit! Wir durften mit ihr leider nicht fliegen, also mussten wir mit dem Auto nach England. Ich weiß nicht, ob ich den Schritt damals alleine gemacht hätte, aber ich war schon zwei Jahre mit meiner heutigen Frau zusammen und wir haben uns dann gemeinsam entschieden, den Schritt zu machen. Norwich liegt im Osten von England und ist nicht weit von der Küste weg. London liegt ungefähr zwei Stunden entfernt. Wir haben es aber leider nicht einmal nach London geschafft. Wenn ich mal zwei oder drei Tage frei hatte, sind wir meist in Deutschland bei unserer Familie gewesen.

Wenn Du Dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre das?

Franke: Schwierige Frage. (überlegt) Ich glaube, ich würde gern durch Handauflegen heilen können. Das ist einerseits ziemlich cool und andererseits auch noch nützlich.

Als Fußballer musst Du natürlich noch mehr auf eine gesunde Ernährung achten. Gibt es trotzdem eine Süßigkeit oder etwas zum Naschen, auf das Du nicht verzichten kannst?

Franke: Schokolade! Ich bin ein Riesenfan von Nougat-Schokolade, da kann ich manchmal nicht so richtig an mich halten. (lacht) Freunden und Familie habe ich schon gesagt, sie sollen mir nicht mehr so viel davon schenken. Einen Tag in der Woche gönne ich mir auch mal Schlemmereien, die nicht auf dem Ernährungsplan stehen würden, aber sonst ernähre ich mich professionell.

Was ist deine absolute Leibspeise?

Franke: Bei 96TV habe ich gesagt, dass es Matjesfilet wäre, das ist zwar auch lecker und ich esse es gern, aber mein Lieblingsessen ist das eigentlich nicht. Ich weiß auch nicht genau, warum ich das gesagt habe. (lacht) Am liebsten esse ich Nudeln mit Lachs oder eine Pizza mit Salami, Schinken und Champignons.