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Pressekonferenz vor Karlsruhe: "Ärmel hochkrempeln und marschieren"

Ab in den Süden: Vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC spricht Mirko Slomka über die Personallage, den Fokus in der laufenden Trainingswoche und defensive Stabilität. Schaut Euch hier die komplette Pressekonferenz an oder lest die wichtigsten Aussagen unseres Cheftrainers zusammengefasst.

Die wichtigsten Aussagen Mirko Slomkas zusammengefasst:

  • Slomka über die Personallage: Wir haben aktuell mit Linton einen Spieler, der nicht dabei sein kann, Timo Hübers ist, glaube ich allen bekannt. Linton hat Oberschenkelprobleme, kann also aktuell nicht mit der Mannschaft trainieren, ist im Einzeltraining. Sebastian Jung hat heute teilweise mit der Mannschaft trainiert, die erste Phase mitgemacht. Jannes Horn hat heute fast alles mit der Mannschaft mitgemacht. Da hat unsere medizinische Abteilung einen tollen Job gemacht. Ich denke, morgen wird er alles mitmachen können. Mit Dennis Aogo haben wir das vollständige Training absolvieren können, sodass er, wenn es dann keine Rückschläge mehr gibt, heute oder morgen früh, auch gesund ist.

  • Slomka über das Osnabrück-Spiel: Richtig ist, dass wir unzufrieden sind mit dem Ergebnis, das hat uns auch alle genervt. Wir haben kein Tor gemacht, sollten aber auch das Positive, das wir in diesem Spiel geleistet haben, nicht komplett vergessen. Wir haben, finde ich, viele viele gute Abläufe gehabt, viele Chancen herausgespielt.

  • Slomka über die Trainingswoche: Den Arbeitsauftrag, den wir durch dieses Spiel erhalten haben, haben wir angenommen in dieser Woche. Wir haben sehr viel an den Abschlüssen, sehr viel am Überzahlspiel, sehr viel an dem letzten Pass gearbeitet. Und es wäre schön, wenn wir im Wildpark auch etwas Zählbares davon, also Tore, sehen würden.

  • Slomka über Heimspiele: Ich bleibe dabei: Es ist nach wie vor viel schöner, zu Hause zu spielen. Wir haben eine große Menge an Fans gehabt, jetzt auch gegen den VfL Osnabrück, eine tolle Atmosphäre - und das macht natürlich immer Spaß, in so einer Atmosphäre zu spielen. Und wir hätten diesen Fans unfassbar gerne den ersten Heimsieg geboten. Und deswegen waren wir auch so unzufrieden.

  • Slomka über die Entwicklung der Mannschaft: Unsere defensive Stabilität hat sich sehr gut entwickelt. Wir sind da auf einem sehr guten Weg, haben jetzt zweimal zu null gespielt. Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, das nicht zu vergessen.

  • Slomka über den kommenden Gegner: Der KSC hat eine physisch und mental sehr starke Mannschaft. Da muss man sich nur die letzte Partie anschauen - mit zehn Spielern über 75 Minuten ein 3:3 in Bochum erzielt in der allerletzten Sekunde. Eine sehr robuste und sehr kopfballstarke Mannschaft. Der KSC hat mittlerweile 18 Gegentore kassiert, das ist relativ viel. Es wird auch dort hier und da Lücken geben, die wir bespielen müssen - und ich hoffe, dass wir die richtigen finden. 

  • Slomka über wichtige Tugenden: Wir haben einer sehr präsenten Sechser gehabt mit Waldemar Anton. So etwas brauchen wir: Ärmel hochkrempeln, trotzdem über 90 Minuten auch ein bisschen Torgefahr ausstrahlen, marschieren und andere mitnehmen. Das ist etwas, das wir weiterentwickeln wollen.

  • Slomka über die weitere Saison: Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, an die oberen Plätze ranzurücken. Ob es für ganz oben reicht, werden wir sehen - da braucht man auch viel Glück dazu. Aber ich glaube, dass wir uns permament weiterentwickeln werden, was diesen Kader angeht. Nach zehn Spieltagen sind wir erst einmal enttäuscht über das, was wir erreicht haben, das sind zu wenig Punkte. Deswegen finde ich, gilt es jetzt nicht, zu träumen, sondern daran zu arbeiten, dass es besser wird.