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Weydandt und Ducksch bei Müller-Wohlfahrt: Wer stürmt in Düsseldorf?

Während die angeschlagenen Hendrik Weydandt und Marvin Ducksch zu einem weitergehenden Check nach München gereist sind, gibt es für ihre möglichen Vertreter Valmir Sulejmani und Moussa Doumbouya Lob von Cheftrainer Kenan Kocak. Lest hier, wie es im 96-Sturm vor Düsseldorf aussieht!

Marvin Ducksch und Hendrik Weydandt sind für einen weitergehenden Check nach München gereist. (Fotos: 96/Kaletta)

Am Abend zurück in Hannover
Es war nicht unbedingt die Woche der guten Nachrichten in der 96-Offensivabteilung: Erst wurde am Montag bei Marvin Ducksch ein Muskelfaserriss diagnostiziert, dann musste auch Hendrik Weydandt die Einheit am Dienstag mit Wadenproblemen vorzeitig beenden. Beide sind nun zu einem weitergehenden Check zu Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach München gereist. Die Ergebnisse des Checks vom ehemaligen Doc des FC Bayern und der Deutschen Nationalmannschaft verriet Kenan Kocak bei der Pressekonferenz am Freitagnachmittag noch nicht. "Wir erwarten sie heute Abend erst wieder zurück in Hannover", sagte der 96-Chefcoach. "Stand jetzt habe ich noch keine genaue Diagnose aus München erfahren."

"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
Ob es irgendwie zu einem Einsatz der beiden Reisenden beim Auswärtsspiel in Düsseldorf am Sonntag (13.30 Uhr, im "Roten Radio" und Liveticker auf hannover96.de) kommen könne, lasse sich daher auch noch nicht beantworten, gut sähe es aber nicht aus. "Ich gehe vom Allerschlimmsten aus", sagte Kocak. Fügte aber auch an: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Insofern warten wir mal ab, was genau in München rauskommt."

Lob für Sulejmani im Zentrum
Mögliche Vertreter der beiden sind Valmir Sulejmani sowie auch Akademie-Stürmer Moussa Doumbouya. "'Valle' ist eigentlich ein gelernter Zentrumsstürmer, der in den letzten Wochen bei uns über außen sehr gute Spiele abgeliefert hat, er war sehr mannschaftsdienlich, hat viel für die Truppe geackert", lobte Kocak unsere Nummer 19. In den vergangenen Tagen trainierte er nun im Zentrum - und stellte seinen Coach ebenfalls zufrieden: "Die Woche hat er sich sehr gut bewegt, auch im zentralen Bereich", so Kocak.

Erster Einsatz für Doumbouya?
Auch für U23-Angreifer Doumbouya, der im vergangenem November erstmals ins Profitraining schnupperte und seit Januar durchgängig im Kocak-Team dabei ist, gab es Lob vom Cheftrainer: "Über seine Leistung in dieser Woche war ich sehr erfreut, ich war zufrieden mit seiner Performance", sagte der Trainer. Als der 23-Jährige zu unseren Profis gestoßen sei, sei er "noch nicht soweit" gewesen, aber "durch die Trainingseinheiten haben wir ihn gemeinsam ein Stück weit entwickeln können und ihn ein Stück weit dahinbringen können, dass er für uns eventuell eine Alternative sein kann." Möglich also, dass für Doumbouya nach der ersten Kader-Nominierung in Nürnberg nun der erste Einsatz für das Team von Kenan Kocak winkt.
jb