Südeuropa als Heimat
"Wenn man so manche Palmen sieht, manche Gerüche, das kommt einem schon bekannt vor und fühlt sich heimisch an", stellt Nahuel Noll fest. Kein Wunder: Der 96-Torhüter ist zwar in München geboren und die ersten fünf Jahre seines Lebens auch aufgewachsen, doch zum Grundschulstart zog er um nach Barcelona und damit nach Spanien. "Ich bin Scheidungskind", erklärt er. Seiner Vater ist Deutscher, seine Mutter Spanierin. Letztere kehrte in die iberische Heimat zurück und mit ihr Nahuel und dessen Schwester. "Es war ein flüssiger Übergang, deshalb hat es sich gar nicht schlimm oder so angefühlt", verrät unsere Nummer 1 angesprochen auf die Frage, wie hart dieser Move für ihn war. "Ich bin zur Schule und habe nebenbei Fußball gespielt und auch Taekwando gemacht", blickt Noll zurück. Eine ganz normale Kindheit eben.
Wichtige Erfahrungen gesammelt
Mit 10 Jahren ging es dann zurück nach München. Hat er in den fünf Jahren in Spanien Heimweh nach seiner Geburtsstadt gehabt? "Ganz im Gegenteil: Ich wollte erst gar nicht zurück, ich fand es ziemlich cool dort", sagt Noll. Letztlich landete er aber wieder in München, was seine Karriere erst zum Laufen brachte. "Ich habe dann beim FT Gern angefangen, wurde aber schon nach wenigen Monaten von 1860 München eingeladen und habe mich ihnen angeschlossen", erinnert er sich. Die Zeit wolle er nicht missen. Wieso auch? Schließlich hat es ihm auch wichtige Erfahrungen beschert - die auch als Fußballprofi durchaus nützlich sind. "Ich brauche nicht lange, mich an neuen Orten einzugewöhnen", erläutert er. Welcher Nation er sich näher fühlt - all das erfahrt Ihr im Podcast!