Profis, Klub

"Es gibt keine Alibientscheidungen"

96-Geschäftsführer Martin Kind, Sportdirektor Jan Schlaudraff und Cheftrainer Kenan Kocak haben sich am heutigen Heiligabend getroffen und eine ausführliche, kritische Analyse der ersten 18 Spiele der Zweitligasaison 2019/20 durchgeführt.

Fokus über die Saison hinaus
Alle Ideen und Anregungen für die verbleibenden 16 Spiele der Rückrunde sind im direkten Kontext mit den Planungen für die kommende Saison diskutiert worden. Es besteht die grundsätzliche Bereitschaft, in der Winterpause Spieler zu verpflichten. Alibientscheidungen wird es dabei nicht geben. Der Transfermarkt wird intensiv beobachtet, alle eventuellen Entscheidungen werden mit dem Fokus getroffen, dass sie die Qualität der Mannschaft auch über den Sommer hinaus steigern. 

"Mit Realismus und Vernunft"
Bis zum Saisonende geht es darum, für Stabilität und Kontinuität in den Leistungen zu sorgen. "Wir schätzen die Rückrunde mit Realismus und Vernunft ein", sagt 96-Geschäftsführer Martin Kind. "Alle Chancen, die sich uns bieten, werden wir versuchen zu nutzen."  

Kein Trainingslager im Süden
Ein wichtiger Beschluss wurde heute auch für die Saisonvorbereitung auf die Rückrunde getroffen, die am 28. Januar mit einem Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg fortgesetzt wird. Hannover 96 wird kein Trainingslager im Süden bestreiten. Die Mannschaft wird die guten Trainingsbedingungen in Hannover nutzen, durch den Verzicht auf ein Trainingslager bekommt Trainer Kenan Kocak zudem die Möglichkeit von zwei weiteren Trainingstagen, die sonst durch An- und Abreise verloren gegangen wären. 96-Fans, die unsere Mannschaft begleiten wollten, bitten wir um Verständnis für diese Entscheidung im Sinne einer optimalen Vorbereitung.
hr