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U15 von Hannover 96 besucht eine Synagoge

Seit dieser Saison findet eine neue Veranstaltungsreihe der 96-Akademie statt, bei der die Nachwuchsspieler von Hannover 96 Perspektivwechsel in verschiedenste Bereiche des sozialen Zusammenlebens ermöglicht bekommen. Nun war die U15 in einer Synagoge zu Gast.

/ Akademie
Die U15 von Hannover in einer Synagoge.
Die U15 von Hannover 96 war am Donnerstag in einer Synagoge zu Besuch. (Foto: 96/Redaktion)

Entwicklung durch Perspektivwechsel
Nachdem die U12, U13, U14, U16 und U19 von Hannover 96 als erste Mannschaften in die neue Veranstaltungsreihe gestartet sind, war nun die U15 unterwegs. Alle Team-Aktivitäten dieser Art finden in enger Zusammenarbeit mit dem Team Nachhaltigkeit und CSR von Hannover 96 statt, um viele verschiedene passende Formate für die unterschiedlichen Mannschaften zu finden. Juri Sladkov, Leiter CSR/Nachhaltigkeit, über den Besuch in der Synagoge: "Neben der wichtigen Erinnerungskultur, sind persönliche Begegnungen entscheidend. Wenn junge Menschen ins Gespräch kommen, werden Unterschiede verständlich und Gemeinsamkeiten sichtbar - miteinander statt übereinander."

Zu Besuch in einer Synagoge
Mit Kuchen und Tee im Gemeinschaftsraum wurden unsere 96er herzlich in der Synagoge empfangen. Schnell entstand eine offene und angenehme Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlten. Mit Kippa auf dem Kopf starteten unsere Jungs anschließend zum Rundgang durch die Synagoge. Der Rabbi nahm sich viel Zeit, erklärte die Grundlagen des Judentums, sprach über Traditionen und Glauben, beantwortete die vielen neugierigen Fragen und zeigte auch die Parallelen der monotheistischen Religionen auf. Besonders beeindruckend war die Präsentation der Tora, die allen noch einmal verdeutlichte, welche zentrale Rolle sie im jüdischen Glauben spielt. Im Anschluss schaute das Team den rund 30-minütigen Film "Masel Tov Cocktail" über einen jüdischen Jungen, der offen von den alltäglichen Herausforderungen seines Lebens berichtet. Der Film regte zum Nachdenken an und sorgte für Gespräche in der Gruppe. Zum Abschluss kam ein hannoverscher Vertreter des Projekts "Meet a Jew" des Zentralrats der Juden in Deutschland hinzu. Auch er stand unseren Spielern Rede und Antwort.

"Ein wertvoller Impuls"
"Aus den zweieinhalb Stunden blieben den Jungs vor allem zwei Themen besonders im Kopf: Zum einen der Perspektivwechsel generell und zudem die starke Gemeinschaft der Juden untereinander" berichtet Lasse Voges, Trainer der U15 von Hannover 96. Auch 96-Akademieleiter Julian Battmer war mit vor Ort und freute sich über das gelungene Projekt: "Gerade weil unsere Spieler unterschiedlichste Herkünfte, Glaubensrichtungen und Lebenswelten haben, ist "Meet a Jew" ein wertvoller Impuls. Solche Begegnungen fördern Offenheit, Toleranz und Zusammenhalt." Weitere Termine mit der U17 und U23 sind bereits geplant.
mi

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