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Offensivstärke trifft auf Berliner Stabilität

Mit drei Siegen in Serie reist Hannover 96 nach Berlin. Dort wartet mit Hertha BSC eines der defensivstärksten Teams der Liga. Die Matchfacts zum Duell vom 22. Spieltag findet Ihr hier, präsentiert von 96-Hauptsponsor heise.

/ Profis
Ein Spieler von Hannover 96 im rot-schwarzen Trikot läuft mit dem Ball am Fuß, ein Hertha-Spieler im weißen Trikot verfolgt ihn. Im Hintergrund ist die Tribüne zu sehen.
In Rot: Hannover 96 um Mittelfeldspieler Waniss Taibi (links) tritt am Wochenende im Olympiastadion in den Heimtrikots an. (Foto: 96/Redaktion)
  • Gesamtbilanz: Es ist das 66. Aufeinandertreffen zwischen Hannover 96 und Hertha BSC in der 1. und 2. Bundesliga – mit der besseren Bilanz für den Hauptstadtklub. Hannover konnte 14-mal die Partie für sich entscheiden, zog 28-mal den Kürzeren und 23-mal teilten sich die beiden Mannschaften die Punkte.
     
  • Berlins Abwehr und Hannovers Angriff: Hertha definiert sich in dieser Saison vor allem über defensive Konstanz. Am 21. Spieltag blieb die Mannschaft bereits zum elften Mal ohne Gegentor – Ligabestwert. Damit spielte die "Alte Dame" in dieser Spielzeit genauso oft zu null wie in den beiden vorangegangenen Saisons zusammen. Mit bislang 20 Gegentreffern stellt Hertha eine der stabilsten Abwehrreihen der Liga, nur Schalke ließ noch weniger Tore zu. Die Defensive um Innenverteidiger Linus Gechter bekommt es am Wochenende mit einer der gefährlichsten Offensiven zu tun: Hannover hat mit 38 Toren die zweitbeste Offensive und blieb lediglich dreimal ohne eigenen Torerfolg in dieser Saison.
     
  • Torschützen aus dem hohen Norden: Beim jüngsten Erfolg gegen Kiel standen zwei nordische Akteure im Mittelpunkt. Benjamin Källman erzielte sein zwölftes Saisontor und führt damit gemeinsam mit Isac Lidberg und Younes Ebnoutalib (mittlerweile bei Eintracht Frankfurt) die Torschützenliste an. Mit zwölf Treffern hat der Finne zudem eine Bestmarke gesetzt: Noch nie zuvor erzielte ein finnischer Spieler in einer Saison der Bundesliga oder 2. Bundesliga so viele Tore. Der bisherige Höchstwert lag bei elf Treffern durch Joel Pohjanpalo in der Saison 2014/15.
     
  • Umschaltmomente: Aus der stabilen Defensive schaltet die Alte Dame oftmals schnell um. Die Berliner kommen auf 34 Torschüsse nach Kontern. Nur Bochum gab in den bisherigen 21 Spieltagen noch mehr Abschlüsse ab. Doch auch die Mannschaft von Chefcoach Christian Titz spielt Konteraktionen häufig zu Ende und belegt mit 27 Torschüssen den vierten Platz in diesem Ranking.
     
  • Der Rückrundenstart: Unsere Roten reisen mit Rückenwind in die Hauptstadt. Die vergangenen drei Ligaspiele wurden gewonnen und somit stehen sie in der Rückrundentabelle aktuell mit neun Punkten auf Rang eins. Die Berliner sind in der Rückrunde noch ungeschlagen, spielten allerdings dreimal Unentschieden und kommen damit auf sechs Zähler.
     
  • Gefährliche Hereingaben: Aufpassen müssen unsere Roten vor allem bei den Berliner Flanken aus dem Spiel heraus. Zehn der 28 Saisontore erzielte Hertha nach einer hohen Hereingabe. Kein anderes Team im Unterhaus ist in dieser Statistik gefährlicher.
     
  • Ohne Leitl an der Seitenlinie: Eine besondere Konstellation ergibt sich durch Hertha-Trainer Stefan Leitl. Der 48-Jährige stand von Juli 2022 bis Dezember 2024 bei Hannover 96 unter Vertrag. Beim Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein wird Leitl allerdings nicht an der Seitenlinie stehen können. Der Hertha-Coach ist gelbgesperrt.
    jr
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