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Das 14-Tage-Buch: Flo Muslija

14 Tage lang stehen die 96-Profis unter häuslicher Quarantäne. Wie verbringen sie die Zeit? Was sind die besonderen Momente? In unserem 14-Tage-Buch lassen unsere Spieler uns etwas an ihrem Alltag teilhaben. Jeden Tag beantwortet einer von ihnen immer dieselben fünf Fragen. Im zwölften Teil kommt Flo Muslija zu Wort, der heute gleich zwei "Highlights" genießen durfte.

Vorbereitung ist alles: Das Eis, welches heute eins von Flos Highlights war, hatte der 21-Jährige schon vor der Quarantäne im Gefrierfach.

Flo, was war heute Dein Highlight des Tages?

Florent Muslija (21): Ich hatte heute gleich zwei Highlights. Zum einen sind die Temperaturen deutlich milder als gestern, da hat das Fahrradfahren auf dem Balkon in der Sonne gleich viel mehr Spaß gemacht. Denn ich bin ja eigentlich eine Frostbeule (lacht). Außerdem habe ich heute das erste Eis des Jahres gegessen - ein Magnum Mandel. Das hatte ich zum Glück schon vor der Quarantäne im Gefrierfach. 

Um die Zeit zu vertreiben: Welches Buch, welche Serie oder welchen Film kannst Du empfehlen?

Flo: Ich kann "The Walking Dead" empfehlen. Ich habe mit der Serie früher schon mal angefangen. Jetzt bin ich wieder eingestiegen, mittlerweile sind es zehn Staffeln, da kann man schon sehr viel Zeit mit vertreiben, und zwar auf spannende Art und Weise. Außerdem schaue ich mir gern die Beiträge von Oliver Pocher aus der Quarantäne an. Das finde ich sehr amüsant.

Das Sportliche darf nicht zu kurz kommen: Was ist Deine Lieblings-Fitnessübung für zu Hause?

Flo: Eine klassische Lieblingsübung habe ich nicht. Ich mache viel Krafttraining, versuche mich fit zu halten und achte auf meinen Körper. Dazu gehören auch ein vernünftiger Schlafrhythmus und eine gesunde Ernährung. Ich will gut vorbereitet sein, wenn es wieder losgehen sollte und versuche die Zeit zu nutzen, an meinen physischen Schwächen zu arbeiten und mich zu verbesssern. Ansonsten fühlt es sich an, als ob ich vor einer halben Ewigkeit zuletzt auf dem Platz gestanden habe.

Welcher Kontakt hat Dich heute via Telefon, Skype oder FaceTime am meisten überrascht?

Flo: Heute hatte ich noch keinen Überraschungsanruf. Aber gestern. Da habe ich sehr lange mit meinem ehemaligen Karlsruher Mannschaftskollegen Cem Gürsoy telefoniert. Wir haben zusammen beim KSC in der A-Jugend gespielt, heute kickt er beim SC Lahr. Es war schön, von ihm zu hören. Und er wollte natürlich wissen, wie es mir geht - das hat mich sehr gefreut. Cem ist nicht in Quarantäne, er kann rausgehen und die frische Luft genießen. Das sehne ich auch herbei.

Hast Du noch eine Botschaft an die Fans und die Leute "da draußen"?

Flo: Leute, bleibt zu Hause, passt auf Euch und auf Eure Mitmenschen auf.
hr